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White Dwarf 121 - Januar 2006
Von Michael Mingers

Rezension erschienen: 30.12.2005, Serie: Zeitschriften, Autor(en): , Verlag: Games Workshop Deutschland GmbH, Seiten: , Erschienen: Januar 2006, Preis: 5,95 Euro


Die Zwerge sind da! Das Cover zeigt bereits, dass die kurzen und stämmigen Gesellen der Warhammer-Welt mit einer neuen Auflage zurückgekehrt sind, um uralte Rechnungen zu begleichen.
Der White Dwarf würdigt dieses Ereignis, indem er zunächst einmal das Preview aus der letzten Ausgabe wiederholt. Es gibt also weder viel Neues an Informationen noch an Miniaturen zu bestaunen. Dazu kommen noch drei Beispiele für Zwergenarmeen, welche jeweils nach einer bestimmten Strategie zusammengestellt wurden und unterschiedliche Aufgaben auf dem Schlachtfeld erfüllen. Traditionell darf die neue Armee direkt ihr Können im monatlichen Schlachtbericht unter Beweis stellen. Da die Oger von den Zwergen regelrecht zerfleischt werden, dürften die Zweifel an den Bartgrummeln und ihren Fähigkeiten auf dem Schlachtfeld zerstreut sein. Des Weiteren findet sich ein allgemeiner und hilfreicher Artikel über die Bemalung von Metalloberflächen, sowie ein längerer Text von Jervis Johnsen über Scharmützel mit den Warhammerregeln. Er wirbt dabei für kleine 500 Punkte-Schlachten und liefert auch direkt Tipps, wie man die feindliche Armee am schnellsten vernichtet und auch sicherlich kein Spielspaß aufkommt. Wer sich die Beispielarmeen besieht, der findet vor allem sehr starke Charaktermodelle und Eliteeinheiten. Die Zeiten von HeroHammer scheinen wiederzukehren!

In der düsteren und von ewigem Krieg gezeichneten Zukunft Warhammers werden immer noch die Black Templars mit Material bedient. Es wird eine beispielhafte Laufbahn eines Space Marines innerhalb des Ordens erzählt und man wiederholt noch einmal die Infos und Minuaturenbilder der letzten Ausgabe. Wie bereits bei den Zwergen erfährt man quasi nichts Neues, sondern nimmt nur verwundert den Artikel aus der letzten Ausgabe zur Hand um zu vergleichen. Allgemeiner gehalten ist der Artikel zum Bau einer Space Marine-Landungskapsel, wo auch gleich die Kopiervorlagen mitgeliefert werden. Sehr nützlich und kostengünstig. Ein Artikel über die Darstellung von Waffenschäden an Gelände und Miniaturen rundet zusammen mit neuen Regeln für Dämonenwelten den Bereich Warhammer 40.000 ab. Bei letzterem Artikel finden sich aber vor allem Bilder von Gelände und Miniaturen und nur sehr wenige tatsächliche Regeln. Auch hier wirkt es so, als ob Seiten geschunden werden sollten. Zu guter Letzt werden wieder allgemeine Taktiken für Warhammer 40.000 vorgestellt, die sich vor allem auf die Platzierung der Truppen und das Ausnutzen des Geländes konzentrieren.

Das epische Fantasywerk Tolkiens wird mit neuem Material beschenkt. Man spielt die letzten Tage Morias nach, inklusive neuer Regeln für Gelände und Sonderregeln für die Höhlen und flieht mit Orks durch Kankras Tunnel, immer auf der Flucht vor der großen Spinne. Im Finale der kurzen Kampagne um das Nebelgebirge gibt es Regeln für den Goblinkönig Azghûr, eine neue Trollart, Sonderregeln zum Anheuern böser Krieger sowie zur Befestigung guter Dörfer. Also wieder mal richtig viel brauchbares Material für die Fans von Herr der Ringe. Ein Preview auf zukünftige Produkte zeigt die nächsten Monat erscheinenden Ostlinge. Damit betritt Games Workshop Neuland, denn diese Bereiche werden nicht durch die Bücher abgedeckt und sind von den Nottinghamern ersonnen.

Ansonsten finden sich noch die üblichen News sowie Infos und Änderungen zum Grand Tournament 2006.

Sonderlich viel Interessantes lässt sich leider nicht ausmachen. Es ist eher die Ausgabe des Artikel-Recylings. Es bleibt zu hoffen, dass die nächsten White Dwarfs wieder verstärkt hilfreiche Artikel enthalten, anstatt mehr den Eindruck eines teuren Werbeprospekts zu vermitteln.




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