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White Dwarf 105 - September 2004
Von Gregor Mascher

Rezension erschienen: 02.11.2004, Serie: Zeitschriften, Autor(en): Maik Knopf (V.i.S.d.P.), Verlag: Games Workshop Deutschland GmbH, Seiten: 121, Erschienen: 2004, Preis: 5,95 €


Der neue White Dwarf steht ganz im Zeichen des PC-Spieles "Dawn of War" und der neuen Regeledition für Warhammer 40k.

Aber auch für das Herr der Ringe Tabletop gibt es neues Material und Regelerweiterungen. Die Reihe der Artikel über Kriegerbanden wird mit den Kämpfertrupps von Dol Amroth und denen der Haradrim fortgesetzt. Hier finden sich dabei sowohl die Startzusammenstellungen der Trupps, als auch Sonderregeln, Aufstiegs- und Beförderungstabellen. Adam Troke gibt Tips, wie man mit beziehungsweise gegen Mumakil kämpft, woraufhin Adrian Wood eine Bastel- und Bemalanleitung für diese Monstrositäten verfasst hat. In Troke`s Artikel finden sich zusätzlich noch die Bewegungsschablone und der Stampede-Marker für Mumakil.
Den Ringkrieg in seiner ganzen Länge kann man nun auch endlich nachspielen, da in dieser Ausgabe des White Dwarf auch die Regeln für eine entsprechende Kampagne enthalten sind. Und wer endlich mal ein Heerlager aufbauen will, der erhält hierfür Basteltipps und Schnittmuster für den Bau von Pappzelten.

Pete Haines erläutert die Regeländerungen von der 3. zur 4. Edition des ScienceFiction-Tabletops Warhammer 40k , macht Vorschläge, wie man die Regeln am besten verwendet und zeigt, wie die neuen Regeln die einzelnen Armeen und Völker beeinflussen.
Für Spieler, die erst neu in die Welt von Warhammer 40k einsteigen, dürfte Andy Hoarse`s Artikel "Eine Galaxis der Verdammnis" besonders interessant sein, beschreibt er doch den Spielhintergrund in groben Zügen, die aber trotzdem genug Einblicke bieten. Für erfahrene Spieler ist der Artikel allerdings eher uninteressant. Von Interesse für alte wie neue Spieler ist dafür der Spielbericht "Aufspüren und Vernichten", der die neuen Regeln in der direkten Anwendung vorführt und sie so für die Spieler transparent macht.

Die Rubrik "In Nomine Imperatoris" beschäftigt sich diesmal mit den Regeln für Sumpfgelände und ihrer Anwendung, sowie der Aufstellung von Sumpf-Todesweltkämpfern. Natürlich dürfen auch hier Vorschläge für den Geländebau nicht fehlen.
Der Index Astartes stellt diesmal den Orden der Blood Ravens vor, also jene Space Marines, die auch die Hauptrolle im neuen "Dawn of War" PC-Spiel inne haben. Diese Kämpfer des Imperators sind immer auf der Suche nach neuem Wissen und verlassen sich im Kampf stark auf ihre ungewöhnlich hohe Anzahl an Psionikern.
Steve Cumiskey erklärt anhand seiner eigenen Helion Legion den Aufbau und die Bemalung kampfgezeichneter Space Marine Orden und auch das Interview mit John Blanche, dem Art Director von Games Workshop, wird zu Ende geführt, untermalt mit Zeichnungen aus der Zeit der ersten Edition der Spiele bis heute.
Das "Dawn of War" Computerspiel wird in einem eigenen Artikel vorgestellt. Hierin werden sowohl die grundlegenden Spielmechanismen erklärt, die verschiedenen Fraktionen präsentiert und kleine Besonderheiten des Spieles genannt, als auch jede Menge Screenshots des Spieles gezeigt.

Für das Warhammer Fantasy Tabletop erscheinen diesen Monat Mengil Häuters Skalpjäger, eine besonders grausame Gruppe von dunkelfischen Söldnern, an denen auch gleich einige Tipps zum Bemalen von Dunkelelfen demonstriert werden.

In die Arena von Blood Bowl laufen diesmal die altbewährten Spieler der Reikland Reavers ein, dicht gefolgt von den wald- respektive dunkelelfischen Starspielern Valadriel Wirbelwind und Hubris Rakarth. All diese Spieler werden mit Hintergundinformationen versorgt und ihre üblichen Taktiken auf dem Spielfeld aufgeführt.

Fazit:
Diese Ausgabe ist speziell für Warhammer 40k Spieler interessant, vor allem aufgrund der Informationen über die 4. Edition. Für alle anderen Leser ist es eher ein durchschnittlicher White Dwarf.




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