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Im Wassergarten
Von Stefan Sauerbier

Rezension erschienen: 31.08.2004, Serie: Gesellschaftsspiele, Autor(en): Hein, Ferdinand, Verlag: Dr F Hein Spiele, Seiten: , Erschienen: Februar 2004, Preis: 21,40 €


Eine Legespiel für 2 – 6 Spieler ab 5 Jahren. Spieldauer ca. 15 – 30 Minuten.

Wer geht nicht gerne im einem Garten spazieren? Wenn dies zudem auch noch ein schöner Wassergarten ist freut man sich umso mehr. Bei »Im Wassergarten« hat man die Gelegenheit den Teich des Froschkönigs zu besuchen. Mit einer Eintrittskarte hat man sogar die Möglichkeit Blumen zu pflücken. Aber der König der Frösche stellt eine Bedingung, man dürfe nur die Blumen pflücken, die auf der Eintrittskarte abgebildet sei.

Spiele aus dem Haus von Dr. Ferdinand Hein weisen sich durch ihre hohe Qualität aus. So überzeugt auch »Im Wassergarten« schon auf den ersten Blick durch die qualitativ hochwertigen Materialien und das ansprechende Design. Die Verpackung präsentiert sich in einem ungewöhnlichen Format und die Innenausstattung ist gut durchdacht und optisch ansprechend.
Die 48 Bildkarten im Spiel sind abgerundet, sehr stabil und damit auch für kleine Kinder hervorragend geeignet. Die Blumen und Pflanzen auf den Karten wurden thematisch schön passend in Aquarell gemalt und ergeben ausgelegt ein stimmiges Gesamtbild.
Bei »Im Wassergarten« geht es darum, schnell zu seiner Eintrittkarte passende Motive aus dem Teich zu fischen.

Zu Beginn werden alle 48 Bildkarten gemischt und zu einem Wassergarten ausgelegt. Die Motive auf den Karten zeigen Seerosen, Blüten, Blätter, den Froschkönig, Fische und sogar eine Flasche, welche einer Nachricht enthält.
Wie man es aus dem Hause von Dr. Ferdinand Hein gewohnt ist geht es hier um die geschärfte Wahrnehmung. Viele der Karten unterscheiden sich oft nur in kleinen Details. Oft unterscheiden sie sich nur durch eine andere Position einer kleinen Seerose oder eines Blattes.

Nun erhalten alle Mitspieler eine Eintrittkarte, auf dieser sind jeweils vier Motive abgebildet, welche man auch im Teich wiederfindet. Sobald jeder Beteiligte seine Eintrittskarte vor sich liegen hat, geht es darum die Bilder im Teich zu finden. Alle Spieler suchen gleichzeitig nach den Motiven. Wer eine findet oder glaubt sie gefunden zu haben darf sie an sich nehmen. Ist man der Meinung ein Mitspieler hat eine gesuchte Karte, darf man sich auch dort bedienen.
Die Schwierigkeit liegt nicht nur in den Details, sondern auch darin, dass die Bildkarten ganz im Gegensatz zu den Motiven auf der eigenen Eintrittskarte gedreht auf dem Tisch liegen können. Bei den vielen Details wird das Auffinden schon schwieriger, zudem kommt noch der Zeitfaktor hinzu.

Sobald ein Spieler alle vier gesuchten Bildkarten gefunden hat ruft der laut "Fertig!". Damit ist die Spielrunde beendet. Wer noch eine Karte in der Hand hat muss sie wieder zurücklegen.
Nun werden die Karten mit den Motiven verglichen, wobei jedes richtige Motiv einen Punkt zählt und falsche Motive wieder zurück in den Teich kommen.
Danach werden die Eintrittskarten inklusive der richtigen Bildkarten zur Seite gelegt und man geht in die nächste Runde.
Je nach Anzahl der Teilnehmer werden zwischen zwei bis sechs Runden gespielt. Wer am Ende die meisten Punkte hat gewinnt das Spiel.

Fazit:
»Im Wassergarten« ist eines der wenigen Spiele, die direkt von Anfang an begeistern. Die Gesamtgestaltung des Spiels ist optisch sehr ansprechend und vom Material hochwertig. Die Spielanleitung ist dreisprachig und leicht verständlich. Es eignet sich nicht nur zum Wahrnehmungstraining für jung und alt. Jedem der Wahrnehmungsspiele mag sei dieses Spiel ans Herz gelegt, besonders wenn sie so hochwertig sind.




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