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Viele Dinge
Von Stefan Sauerbier

Rezension erschienen: 31.08.2004, Serie: Gesellschaftsspiele, Autor(en): Naegele, Bernhard; Adlung, Karsten, Verlag: Adlung-Spiele, Seiten: , Erschienen: Februar 2004, Preis: 6,20 €


Ein Kartenspiel von 2 – 8 Spielern ab 8 bzw. 3 Jahren. Spieldauer: ca. 5- 20 Minuten

Das Spiel »Viele Dinge« aus dem Hause Adlung Spiele kommt in gewohnter Manier als handliches Kartenspiel zum kleinen Preis daher.
Auf 60 Bildkarten sind verschiedene Themen abgebildet. Die Spieler versuchen, zu diesen Themen Dinge zu finden, wobei diese Dinge nicht direkt auf den Karten zu finden sein müssen. Wer die meisten Begriffe finden kann, gewinnt das Spiel.

Die einzelnen Karten sind beidseitig bedruckt. Eine Seite zeigt Illustrationen zu verschiedenen Themen wie Zoo, Kühlschrank oder Urlaub. Auf der Rückseite finden sich bis zu drei Buchstaben.
Rund die Hälfte der Karten werden mit der Motivseite nach oben kreuz und quer auf dem Tisch verteilt. Der erste Spieler dreht eine Karte um und legt so einen Buchstaben frei. Nun gilt es Karten zu finden die mit Begriffen, des jeweiligen Buchstaben beginnen. Hierbei muss ein Begriff nicht auf der Karte abgebildet sein, sondern braucht nur im Zusammenhang damit zu stehen.
Beispiel: Die Karte mit einem "Q" ist umgedreht worden. Ein mögliches Wort ist beispielsweise "Quark". Quark passt zur Kühlschrank-Karte, jedoch nicht zur Karte mit dem Bagger-Motiv.
Der erste Spieler, der sechs Karten zusammenhat ruft Stopp. Nun werden die gesammelten Karten reihum umgedreht und der jeweilige Spieler benennt sofort den passenden Begriff. Passt der Begriff zur Karte, darf er sie behalten und er bekommt eine Punkt. Fällt ihm der ursprüngliche Ausdruck nicht ein oder es steht nicht im Zusammenhang mit der Karte muss sie zurücklegen werden. Bereits genannte Begriffe dürfen bei der Auswertung nicht wieder vorkommen.
Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt die Runde und bekommt zusätzlich noch zwei Karten als Siegpunkte. Der zweibeste Spieler erhält noch eine Karte als Punkt. Nach insgesamt sechs Runden gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten.

Eine Spielvariante ist »Dingsbums«, bei der die Spielvorbereitung gleich sind, nur dass hier eine beliebige Anzahl von Karten verwendet werden dürfen. Hinzu kommen sechs Farbkarten, die gemischt als Stapel auf dem Tisch gelegt werden. Die oberste Farbkarte wird aufdeckt.
Hierbei gilt es zur Farbkarte passende Motiv-Karten mit derselben Farbe zu finden. Das Kind, das an der Reihe ist sucht sich eine Karte und benennt den Gegenstand in der Farbe. Die entsprechende Bildkarte wird dann umgedreht zur Seite gelegt.
Danach ist das nächste Kind an der Reihe. Der Spielverlauf geht reihum. Sollte ein Kind einmal keine Karte mit einer passenden Farbe finden, dürfen die anderen Kinder helfen. Nach einer Runde wird die nächste Farbkarte umgedreht.
Das Spiel endet, sobald alle Farbkarten umgedreht wurden.

Die dritte Alternative ist das »Farbkarussell«. Diese Variante ist eine Kombination aus beiden Spielprinzipien. Das Spiel geht reihum. Der aktive Spieler dreht eine Farbkarte um und sucht nach einer Motiv-Karte mit dieser Farbe. Danach ist der nächste Spieler an der Reihe. Nach einer vorher festgelegten Anzahl an Runden beginnt mit dem Startspieler die Benennung der zu den jeweiligen Karten passende Begriff. So kann zum Beispiel das Zelt der Zelt-Karte nicht blau, sondern gelb sein und zur Farbkarte Gelb passen. Die Buchstaben kommen hierbei nicht ins Spiel.

Die Motive auf den Karten sind einfach gehalten und zeigen sich in kräftigen und kontrastreichen Farben. Mit »Viele Dinge« hat Adlung Spiele einen bekannten Spielmechanismus aufbereitet und ein kleines, kompaktes Spiel mit Schwerpunkt auf Kinder von drei bis acht Jahren produziert.
Aufgrund seiner Gestaltung ist das Spiel sprachungebunden und kann dank der dreisprachigen Anleitung in deutsch, englisch und französisch leicht verstanden und von jedermann gespielt werden. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist die Förderung der Kreativität der Spieler, welche den Eltern durchaus einen Anreiz bieten kann, dieses Spiel einmal auszuprobieren.




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