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Spires of Altdorf - Paths of the Damned 2
Von Gregor Mascher

Rezension erschienen: 16.01.2008, Serie: Rollenspiel, Autor(en): David Chart, Verlag: Games Workshop Deutschland GmbH, Seiten: 96, Erschienen: 2005, Preis: 22,99 €


Für das Warhammer-Fantasy-Rollenspiel sind mittlerweile mehr als ein Dutzend Bücher erschienen. "Spires of Altdorf" ist der zweite Teil der neuen Kampagne "Paths of the Damned". Das Buch enthält neben dem eigentlichen Abenteuer auch eine Menge Informationen zu Altdorf, der Hauptstadt des Imperiums.

Um das Herz des Imperiums geht es dementsprechend auch im gleichnamigen, ersten Abschnitt. Neben der Stadtgeschichte Altdorfs werden spezielle und allgemeine Örtlichkeiten, wie zum Beispiel die Sitze der Magiegilden, beschrieben. Bbesondere Eigenheiten der imperialen Hauptstadt wie die Altdorfer Bürgerrechte finden ebenfalls Erwähnung und Erläuterung. Auf diesem Weg bereitet dieser Teil des Buches den Boden für das eigentliche Abenteuer vor, ohne den Leser mit einem unübersichtlichen Wust an Informationen zu überlasten. Im Gegenteil: Das Material macht Altdorf zu einer lebendigen Großstadt und einer dankbaren Grundlage für eigene Abenteuer des Spielleiters.
Das erste Abenteuer-Kapitel liefert dem Leser und Spielleiter einen Abriss des Abenteuers und der drei Haupthandlungsstränge, Daten zu den wichtigsten Widersachern und grundlegende Tipps zum Netz der Intrigen, die sich durch das gesamte Abenteuer ziehen. Für den Spielleiter erweist sich dieses Kapitel insofern als nützlich, um den Überblick zu behalten, wenn die Spieler sich im Intrigengewirr zu verlieren drohen.
Kapitel zwei bildet den eigentlichen Einstieg ins Abenteuer, in dem sich die Spielercharaktere auf den Weg von Middenheim nach Altdorf begeben, um die Spur des Dolches von Yul K`chaum aufzunehmen. Dieser ist nämlich das zweite der drei Artefakte, mit denen man einen Dämonenprinzen des Khorne befreien kann.
Mit dem Beginn der Nachforschungen in Altdorf startet das dritte Kapitel. Neben den verschiedenen auftauchenden Figuren erhält der Spielleiter hier zwei verschiedene Wege angeboten, wie die Spieler an den Dolch gelangen können. Auch die Frage, wie sich das Chaos-Artefakt zerstören lässt, wird hier angegangen und beantwortet.
Um einen der beiden großen Widersacher der Spielercharaktere geht es in Kapitel vier. Denn, wie sollte es auch anders sein, es interessieren sich nicht nur die heldenhaften Spielercharaktere für den Dolch von Yul K`chaun, sondern auch einige andere Parteien mit weniger wohlmeinenden Absichten. Zu diesen Parteien gehört auch ein imperialer Feuermagier, der nicht eben loyal zum Imperator und seinem Reich steht.
Das letzte Kapitel beschäftigt sich einerseits mit dem zweiten großen Widersacher, einer Kultistin des Karmesinroten Schädels, und bringt andererseits das Abenteuer zu einem Abschluss.

Satte 96 Seiten umfasst das Hardcover-Abenteuerbuch. Das Layout hält sich an das mittlerweile etablierte Warhammer-Fantasy-Rollenspiel-Design und die Texte sind übersichtlich aufgebaut, mit aussagekräftigen Teilüberschriften und farblich abgesetzten Seitenbalken.

Inhaltlich spannend ist das Abenteuer auf jeden Fall. Allerdings ist "In den Türmen Altdorfs" kein Abenteuer, das sich für wenig erfahrene Spielleiter und Spieler eignet. Aufgrund des komplexen Intrigennetzes braucht vor allem der Spielleiter ein gerütteltes Maß an Erfahrung, um den Überblick zu behalten und den investigativen Spielstil, den das Abenteuer anstrebt, umzusetzen.
"Spires of Altdorf – Paths of the Damned 2" ist ein wirklich gutes und recht anspruchsvolles Abenteuer für das Warhammer Fantasy-Rollenspiel.




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