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False Gods (Horus Heresy Vol. II)
Von Gregor Mascher

Rezension erschienen: 03.02.2008, Serie: Belletristik, Autor(en): Graham McNeill, Verlag: Games Workshop Deutschland GmbH, Seiten: , Erschienen: 2006, Preis: 6,99


Horus und seine Space Marines sind in die Geschichte der Welt von Warhammer 40k als die größten Verräter der Menschheit eingegangen. Die neue Romanreihe der Black Library befasst sich mit den Ereignissen, die zum großen Bruderkrieg führten.

Captain Loken von der 10. Kompanie der Sons of Horus (ehemals Lunar Wolves) hat nun schon einige Erfahrung mit dem Dasein als Mitglied des Mournival, des inoffiziellen Kriegsrates von Horus. Als Horus und seine Truppen nun von Erebus, dem First Chaplain der Word Bearers, auf eine Welt gerufen werden, die eigentlich als befriedet eingestuft wurde, nehmen Ereignisse, die von uralten Mächten geplant wurden, ihren Lauf. Niemand weiss, wo diese gefährliche Reise endet...

Im Layout entspricht "False Gods" dem Vorgängerband "Horus Rising". Die Geschichte ist stimmig in Kapitel aufgeteilt und man will am Ende des Buches eigentlich sofort wissen, wie es weitergeht.

Der Roman tut etwas sehr Spannendes: Er macht Horus zu einer wahrhaft tragischen Figur, der zum Spielball ihm fremder Mächte wird; unwissentlich manipuliert und benutzt. Das vermittelt der Autor dem interessierten Leser sehr eindrucksvoll. Auch die Handlungsstränge um die Remembrancer und den sich entwickelnden Kult um den Gott-Imperator tragen viel zum Unterhaltungswert des Buches bei.

Für Fans des Warhammer 40k Universums ist das Buch nur zu empfehlen. Aber seid gewarnt, euch stehen einige schwer verdauliche Überraschungen bevor!




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