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His last Command, Gaunts Ghosts Volume IX
Von Gregor Mascher

Rezension erschienen: 03.10.2007, Serie: Belletristik, Autor(en): Dan Abnett, Verlag: Games Workshop Deutschland GmbH, Seiten: 413, Erschienen: 2006, Preis: 6,98 €


Der Sabbat Crusade ist eine der größten Militäroperationen im siebenten Jahrhundert des 42. Jahrtausends. An diesem weit über zwanzig Jahre andauernden Feldzug zur Befreiung der Sabbat-Welten nahm auch das Tanith First-and-Only, die so genannten "Gaunts Ghosts", teil. "His last command" setzt da an, wo "Traitor General" endet.

Die Ghosts sind wie enthauptet. Colonel Corbec ist auf Herodor bei der Verteidigung von Saint Sabbat gefallen, Colonel-Commissar Ibram Gaunt ist zusammen mit einigen der besten Ghosts, zum Beispiel Mkvenner und Larkin, in einen geheimen Sondereinsatz gegangen und die Ghosts wurden für ihren nächsten Kampfeinsatz auf dem Planeten Ancreon Sextus mit einem anderen zusammengeschrumpften leichten Regiment, dem 81. Belladon, zusammengelegt.
Als Gaunt und sein Team es von Gereon zurück nach Ancreon Sextus schaffen, werden sie vorerst durch das Commissariat festgehalten, schließlich waren sie fast zwei Jahre auf einem Chaos-kontrollierten Planeten und unterliegen daher dem Verdacht einer Befleckung durch das Chaos. Erst nach einiger Zeit und einigen risikoreichen Aktionen ihrerseits werden Gaunt, Rawne und die anderen Ghosts von den Anschuldigungen freigesprochen und zumindest die Tanither können zu ihrem Regiment zurückkehren, während Gaunt sein Doppelstatus als Commissar und Regimentsbefehligender Colonel aberkannt und er als regulärer Commissar einem Brigade-Hauptquartier zugewiesen wird. Aber wie die Heimkehrer müssen auch die Zurückgebliebenen feststellen, dass Gereon einen längeren Schatten wirft, als irgendjemand erwartet hatte.
Aber natürlich sind das nicht die einzigen Probleme, die die Ghosts auf Ancreon Sextus und in der Stufen-Stadt Sparshad Mons warten, denn der Vormarsch der imperialen Verbände geht erstaunlich leicht voran…

Mit 413 Seiten ist der neunte Band der Reihe um die Gaunts Ghosts recht durchschnittlich im Umfang, wenn man "His last command" mit anderen Warhammer-40k-Romanen vergleicht. Das Cover von Alex Boyd zeigt zwei Ghosts, gut erkennbar anhand ihrer Tarnumhänge und blauen Tätowierungen, vor einer unter Beschuß stehenden Mauer.

Abnetts Ghosts haben ja immer wieder Schwierigkeiten in den eigenen Reihen, aber nie ist einer von ihnen der Befleckung durch das Chaos beschuldigt worden. Bisher hat das Regiment alle Schwierigkeiten und Gefahren gemeinsam durchgestanden, doch diesmal haben Gaunt und sein Team Erfahrungen gemacht, die die anderen Tanither und Verghaster gar nicht haben können. Diesen Zwiespalt vermittelt Dan Abnett auf sehr anschauliche Weise, ohne bei der Rahmenhandlung oder der Action Abstriche zu machen.

Eine Vorkenntnis der bisherigen Ghosts-Romane ist mittlerweile eigentlich unabdingbar, um die Geschichte zu verstehen, aber wer die Vorgängerbände kennt, der wird an "His last command" zweifelsohne seine Spaß haben.




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