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Star Wars: Das Erbe der Jedi-Ritter 16. Der verschollene Planet
Von Jan-Hendrik Kalusche

Rezension erschienen: 01.04.2007, Serie: Belletristik, Autor(en): Sean Williams, Shane Dix, Verlag: Blanvalet Verlag, Seiten: 461, Erschienen: 2007, Preis: 9,00 Euro


Auf der Suche nach einer Lösung für das Yuuzhan-Vong-Problem haben sich die Helden aufgeteilt und fliegen mit zwei unterschiedlichen Missionen durch die Galaxie. Dabei verschlägt es Luke und seine Gruppe in den Chiss-Raum, wo sie die Chance bekommen, in den dortigen Bibliotheken nach Informationen zu forschen. Allerdings scheinen einige Elemente der Chiss etwas gegen diese Nachforschungen zu haben. Steckt aber am Ende vielleicht doch noch mehr dahinter als das Misstrauen der Chiss?
Han und Leia kehren auf ihrer diplomatischen Mission zurück nach Bakura. Der Planet sollte dem geneigten Leser schon von früher bekannt sein. Wie auch schon vorher schlägt ihnen Misstrauen und offener Hass entgegen. Die Bakuraner wollen sich von der Galaktischen Allianz lossagen. Da kommt ihnen das Angebot ihrer nächsten Nachbarn entgegen. Doch auch hier ist nichts so, wie es scheint, und schneller, als sie wollen finden sich Han und Leia in einem Netz aus Lügen wieder.

Mit "Der verschollene Planet" wird der Storybogen, der mit "In den Ruinen von Coruscant" begonnen wurde, ansatzlos fortgeführt. Wer den Vorgänger gelesen hat wird sich nahtlos wieder in die Geschichte einfühlen können. Wieder gehen Sean Williams und Shane Dix dabei neue Wege, indem sie die Schilderung größerer Raumschlachten vermeiden und sich auf die Charaktere konzentrieren. Vor allem das Geschehen um die junge Jedi-Ritterin Tahiri ist dabei interessant.

Mir persönlich gefällt die Art der Autoren, mit dem Universum umzugehen. Sicher, große Raumschlachten gehören zu Star Wars wie ein Eis an einem Sommertag, aber hier wird bewiesen, das auch ohne sie durchaus Stimmung aufkommen kann. Die Beweggründe der Charaktere sind dabei immer nachzuvollziehen und nie merkwürdig oder verworren.
Alles in allem ein würdiger Nachfolger, der mir persönlich Hunger auf mehr macht.




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