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Das traditionelle Weihnachtsbrettspiel
Von Stefan Sauerbier

Rezension erschienen: 21.02.2007, Serie: Gesellschaftsspiele, Autor(en): , Verlag: Upper Deck Europe, Seiten: , Erschienen: 2006, Preis: 24,99 Euro

Das traditionelle Weihnachtsspiel ist das erste Familienspiel aus dem Hause UpperDeck.
Knecht Ruprecht übernimmt in diesem Spiel die Rolle des Bösewichtes und versucht zu verhindern, dass rechtzeitig alle Geschenke zum Weihnachtsfest ausgeliefert werden können.
Jeder Spieler muss nun versuchen, die Geschenke in seiner Farbe in die entsprechenden Häuser zu liefern. Dafür gilt es über den Spielplan zu flitzen und von einem Haus zum anderen zu wandern. Ein Würfelwurf entscheidet, wie weit man ziehen darf oder ob Knecht Ruprecht aktiv wird und sich bewegt, um die verteilten Geschenke zu stibitzen.

Der Spielplan ist aus stabiler Pappe und präsentiert sich in einem edlen, dunklen Rot. Das Spielfeld illustriert ein kleines verschneites Dorf, welches aus Häusern in den jeweiligen Spielerfarben besteht. Diese sind verstreut um den dreidimensionalen Weihnachtsbaum in der Mitte des Spielplan angeordnet. Dem Spiel liegt eine Musik-CD mit instrumentalen Versionen klassischer Weihnachtslieder bei

Die Spieler ziehen nun mit ihrer Figur von Haus zu Haus in ihrer Farbe und verteilen die Geschenke. Bei jedem Zug wird eine Ereigniskarte gezogen, mit deren Hilfe man entweder ein Haus weiter ziehen, zu einem Haus seiner Wahl ziehen, ein Geschenk mehr ausliefern oder einem Mitspieler ein Geschenk stibitzen darf. Stibitzte Geschenke landen unterm Weihnachtsbaum in der Spielmitte und müssen später erneut verteilt werden.
Zeigt der Würfel den Knecht Rubrecht, dann zieht dieser Geselle los und darf sich zwei Häuser weit bewegen. Kommt er zu einem Haus mit Geschenken, dann stibitzt er diese und bringt sie zum Weihnachtsbaum in der Spielfeldmitte. Ziel des Spieles ist es, als Erster seine neun Geschenke auszuliefern und dann in die Spielfeldmitte zu gelangen.

Die Idee ist sehr schön: In vertrauter Runde am Weihnachtsabend gemeinsam einem Spiel zu frönen. Dabei ist dieses Laufspiel so einfach gehalten, dass selbst die kleinsten Mitspieler verstehen, wie der Hase beziehungsweise Elf läuft. Die Altersempfehlung von sechs Jahren ist dabei sehr hoch angesetzt. Das Spielprinzip ist durchaus auch jüngeren Spielern verständlich. Ältere Spieler werden bei diesem Spiel jedoch wenig Freude habe, da der Anspruch auf ein Minimum begrenzt ist. Als Eltern kleiner Kinder wird man sicher jedoch ein wenig Kurzweil haben.

Fazit: Optisch macht dieses Spiel schon einiges her und die beigelegte Weihnachts-CD ist ebenfalls eine nette Idee. Leider ist das Spiel derart simpel, dass nur die jüngsten Spieler sich daran erfreuen können und das rechtfertigt auf keinen Fall den Preis von mehr als 20 Euro. Mehr Anspruch hätte dem Spiel sicher nicht geschadet.




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