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StarWars: Das Erbe der Jedi-Ritter 15: Die Ruinen von Coruscant
Von Jan-Hendrik Kalusche

Rezension erschienen: 02.04.2007, Serie: Belletristik, Autor(en): Sean Williams, Shane Dix, Verlag: Blanvalet Verlag, Seiten: 471, Erschienen: 2006, Preis: 9,00 Euro


Mit "Die Ruinen von Coruscant" ist jetzt auch der 15. Band der "Das Erbe der Jedi-Ritter"-Reihe erschienen. Wieder dreht sich alles um Luke, Mara, Han, Leia, Jacen und Jaina. Natürlich tauchen auch wieder massenhaft Yuuzhan Vong auf.
Eben erst ist den Streitkräften der Galaktischen Allianz ein erster Sieg gegen die Yuuzhan Vong gelungen, da rufen die überlebenden Senatoren schon nach einer Fortsetzung des Feldzuges. Doch zum Einen fehlt es den Streitkräften an Material und zum Anderen stellen sich hochrangige Mitglieder immer noch die Frage, ob der angestrebte Sieg es wirklich wert ist. Andere Lösungen müssen gefunden werden.
So begeben sich Han und Leia mit einem kleinen Trupp auf die Mission, die zusammengebrochene Kommunikation wiederherzustellen. Dabei müssen sie sich in den Koornacht-Cluster begeben, an den vor allem Han eher schlechte Erinnerungen hat.
Währenddessen befindet sich am Ende der Galaxie eine kleine Gruppe Jedi unter der Leitung von Luke auf der Suche nach Zonama Sekot, einem Planeten, der eine Lösung des Yuuzhan Vong-Problemes verspricht. Doch um ihn zu finden, müssen sie sich in die unerforschten Regionen begeben. Und bevor sie das können, benötigen sie die Hilfe der Imperialen Flotte.

"In den Ruinen von Coruscant" ist, wie auch schon die vorangegangenen Bücher, spannend. Diesmal läuft es allerdings nicht so stark auf die typische Schlacht, die in keinem Star Wars-Buch fehlen darf, hinaus. Trotzdem muss der Fan nicht auf eine Schlacht verzichten, er bekommt am Ende sogar zwei. Die Geschichte um Nom Armor, den Beschämten der Yuuzhan Vong, wird dabei fast zur Nebensache, wobei auch hier immer deutlicher wird, dass er zum Ende hin wohl wieder eine gewisse Bedeutung haben wird.

Alles in allem hat es mir Spaß gemacht, diesen Band zu lesen. Einige durchaus ärgerliche Übersetzungs- oder Rechtschreibfehler sind mir aber dennoch aufgefallen. Und manch ein Leser mag auch nicht mit den Geschehnissen um die Vong und die Jedi zurecht kommen. Von daher meine Empfehlung: Wer die vorangegangenen Bücher schon mochte, wird auch an diesem wieder seine Freude haben. Wer allgemein nicht mit dem "Erbe der Jedi-Ritter" anfangen kann, wird auch hier nicht einsteigen können.




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