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World of Warcraft - Teufelskreis
Von Jan-Hendrik Kalusche

Rezension erschienen: 12.10.2006, Serie: Belletristik, Autor(en): Keith A. Decandido, Verlag: Panini Verlags GmbH, Seiten: 283, Erschienen: 2006, Preis: 9,95 Euro

Keith R.A. DeCandido hat schon ein Dutzend Romane über die verschiedensten Welt geschrieben. Er ist dabei nicht nur im Szenario von Warcraft geblieben, sondern versuchte sich auch an StarCraft, X-Men oder Resident Evil. Momentan lebt er zusammen mit seiner Freundin und zwei Katzen in New York

Der Frieden zwischen den Menschen und den Orks in Kalmidor ist brüchig. Waren sie während des Krieges gegen die brennende Legion noch Verbündete, so scheint dieses fragile Gebilde inzwischen nur noch von Lady Jaina Proudmoore und dem Kriegshäuptling Thrall getragen zu werden. Der Hass zwischen den beiden Rassen brandet immer wieder hoch. Als es dann zu kleineren Überfällen zwischen den beiden Parteien kommt, droht die Zusammenarbeit endgültig zum Stillstand zu kommen und sich in einen handfesten Krieg zu verwandeln.
Auf der Suche nach den Verursachern der Überfälle stoßen Jaina und Thrall auf etwas, das ihre Allianz noch viel mehr gefährdet, als die Engstirnigkeit ihrer beiden Völker: Es scheint, als würden die Dämonen wieder einmal ihre Hand im Spiel haben

"Teufelskreis" ist der erste Roman aus dem World of Warcraft-Universum. Es gibt schon einige Romane zu Warcraft, aber "Teufelskreis" beschäftigt sich mit der Welt des Online-Rollenspiels. So begegnet man dann auch Helden, die man schon durch das Strategiespiel lieb gewonnen hat, an vollkommen neuen Stellen in neuen Positionen. Aber es werden auch neue Figuren neben Jaina und Thrall eingeführt. Da ist zum Beispiel Oberst Lorena, einer der wenigen weiblichen Soldaten im Militär von Theramore, oder der Kämmerer Kristoff. Schnell gewinnt man die Figuren lieb und fiebert dem Erlebten mit. Allerdings ist das Abenteuer nach knapp 300 Seiten auch schon wieder vorbei. Ein bisschen wenig, wie ich finde. Man hätte noch viel mehr über die Verwicklungen um Jaina und Thrall in der Geschichte unterbringen können.
Empfehlen kann ich Teufelskreis allen, die nicht genug von Warcraft bekommen können und ihre geliebten Helden gerne auch einmal ausserhalb des Computers erleben möchten. Alle anderen sollten selber endtscheiden, ob sie das Geld für 300 Seiten einer Geschichte ausgeben möchten, die durchaus lesenswert ist.




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