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Rollenspiele Im Gespräch
Interview mit Oliver Graute aus dem RatCon 2002
von Stefan Sauerbier
9. September 2002

Wir trafen Oliver Graute, seines Zeichens Verleger und Mitinhaber des bekannten deutschen Rollenspielverlages Feder & Schwert auf dem RatCon 2002 in Dortmund. Vor einem Jahr hatten wir bereits die Möglichkeit ihn zu einem Interview zu bitten. Jetzt, rund ein Jahr später und nach dem Erscheinen des Rollenspiels »Engel« stellte er sich uns erneut unseren Fragen.

LORP.de: Wie lässt sich die Welt von »Engel« am besten beschreiben? Wurde sie durch bestimmte Filme oder Romane inspiriert?

Oliver Graute: Bei der Welt von Engel handelt es sich um ein postapokalyptisches Szenario, das in einer Welt spielt die wir unser eigen nennen. Das Setting spielt im 27. Jahrhundert und stellt ein mögliches Szenario dar. Das postapokalyptisch meint im genaueren, dass wir uns in einer Zeit befinden die nach den Szenarien spielt, die wir noch aus den Mad-Max-Filmen aus den Achtzigern kennen. Darüber ist »Engel« bereits hinaus. Die Menschen befinden sich in einer Phase des Wiederaufbaus und leben in einer schon wieder beginnenden Dekadenz einer neuen Gesellschaft. Diese hat sich nun mal aber komplett anders aufgrund der Umstände entwickelt als wie die Welt in der wir derzeit leben. Trotzdem gibt es aber viele Parallelen weil Menschen nun mal Menschen sind.

LORP.de: Es geht hier ja um christlichen Glauben und Engelsmythologie. Woher kommt dafür eigentlich Eure Faszination?

Oliver Graute: Es geht hier nicht um den christlichen Glauben sondern um Religion im Allgemeinen. Der Hintergrund ist viel tiefergehend bei »Engel«. Mit dem System möchten wir nicht sagen, dass der christliche Glaube oder eine andere Glaubensrichtung gut oder schlecht ist. Wir wollen mit dem Spiel letztendlich zeigen - wenn man so einen heeren Ansatz vertreten darf -, dass es sehr gefährlich ist sich einem totalitären System zu unterwerfen ohne es zu hinterfragen.
Nur die Maschinerie der wir uns bedient haben, nämlich die angelitische Kirche, die der katholischen und der christlichen Kirche im Mittelalter sehr ähnlich ist. Sie ist sehr resolut in ihrem Vorgehen, und versucht ihre Überzeugungen und ihr Bestreben auch aufs äußerste durchzusetzen.

LORP.de: ...es drängt sich hierbei einfach nur der Gedanke auf, wenn man all die lateinischen Verse ließt und man die Möglichkeit hat, die ganzen Bibelzitate auch wirklich nachzuschlagen...

Oliver Graute: »Engel« ist ein Spiel voller Geheimnisse, welche sich im Laufe der Jahre entspinnen sollen. Für viele macht gerade das auch ein Stück weit des Reizes des Spieles aus. Wir versuchen einfach mit dem Realbezug zu Bibelstellen und dergleichen, irgendwie einen Teil dieser Geheimnisse schon im Vorfeld aufzuklären. Eine Art Spiel im Spiel, ein Ratespiel wo sich die Frage stellt: "Was könnte sich hinter manchen Dingen verbergen?"
Es ist der Versuch letztendlich Spekulationen freien Lauf zu lassen und es nicht soweit von der real existierenden Welt wegzurücken, das der Spieler und aber auch der Spielleiter gar keine Chance hat, irgendwelche Inhalte im Vorfeld herauszufinden.

LORP.de: »Engel« wurde mit einem aufsehenerregendem Vermarktungskonzept der deutschen Rollenspielszene vorgestellt. Wie kam es eigentlich zu diesem Konzept?

Oliver Graute: Es ist im Grund genommen eine Duale Geschichte: wir haben uns überlegt ob es möglich ist an dem ohnedies schon kleinen deutschen Rollenspielmarkt ein Rollenspiel mit einem Thema einzuführen, das sicherlich nicht unbedingt massentauglich ist zu platzieren. Es ist sicherlich nicht einfach sich am Markt neben Systemen wie zum Beispiel »Dungeon & Dragons« oder »DSA« zu platzieren, bei denen einem alle Möglichkeiten offen stehen seiner Phantasie freien Lauf zu lassen und die bereits eine breite Anhängerschaft haben.
Wir haben uns dabei auch gefragt ob es überhaupt sinnvoll ist in »Engel« Zeit und Energie zu investieren. Und wir sind zu der Erkenntnis gekommen, dass es nur möglich ist, wenn man das Spiel im Vorfeld auf dem Markt schon so interessant macht, dass man auch eine Erwartungshaltung erzeugt.
Diese Erwartungshaltung haben wir versucht greifbar zu machen. Für uns selber kommt nur in Frage ein Spiel selber an den Markt zu bringen, das ganzheitlich zu nennen ist. Indem sich der Spieler und der Erzähler bewegen kann als wäre es Realität. Das einzige was wir bislang noch nicht geschafft haben ist dazu einen Film herauszubringen und ein Computerspiel. Wobei ich an einem Computerspiel mir selber nicht wirklich viel dran liegt. Aber einen Film in diesem Szenario anzusammeln würde mir noch sehr viel geben, weil ich der Überzeugung bin, dass der Stoff letztlich sehr, sehr viel bietet um es auch visuell umzusetzen.
Die ganze Werbemaschinerie dahinter war der Wunsch auf etwas hinzuarbeiten und den Leuten auch das Gefühl zu geben, dass da etwas Großes kommt. Versucht haben wir das mit den Möglichkeiten die wir haben. Verlage in Deutschland im Rollenspielbereich sind einfach nicht in der Lage mal kurz zur besten Werbezeit im Fernsehen Werbung zu schalten. Das ist einfach nicht drin. Wir haben es dann also versucht auf dem Wege zu machen der uns blieb.
Dabei war das Internet eine sehr große Hilfe. Zusammen mit Werbung und Artikeln in Magazinen wie der »Mephisto« und »Nautilus« konnten wir schon viele interessante Inhalte vermitteln. Die intensive Beschickung von Conventions hat bei den Spielern noch zusätzliches Interesse an unserem Konzept geweckt.

LORP.de: Gibt es schon Bemühungen das Spiel als Film rauszubringen?

Oliver Graute: Nein, das ist bislang nur im meinem Kopf. Ich muss ehrlich sagen, dass ich da vor einem Schritt, der in diese Richtung geht zurückschrecke, weil ich befürchte da auch Türen zuzuschlagen. Ich könnte jetzt einen Brief an einen beliebigen Menschen in Hollywood schicken oder an die Filmakademie in Ludwigsburg. Die Frage ist nur was dabei herauskommt. Ich halte das im Augenblick für fast unrealistisch. Deswegen ist das jetzt etwas was momentan ein Wunsch ist, eine Art Traum. Als Verleger wird man wird ja noch träumen dürfen.
Da in Deutschland niemand in der Lage ist das so zu machen wie ich es mir vorstellen würde und in Amerika wahrscheinlich erst recht keiner in der Lage dazu ist würde ich am ehesten nach Japan gehen und versuchen eine anständige Anime-Produktion daraus zumachen. Ich glaube, dass »Engel« sehr viel manga-eskes hat. Die Japaner würden auf die Geschichte wahrscheinlich drauf abfahren.

LORP.de: Gibt es eigentlich Bemühungen »Engel« ins japanische zu übersetzen?

Oliver Graute: Wir haben durch White Wolf einen recht großen Bekanntenkreis. Über unsere Zusammenarbeit kennen wir eine ganze Menge Lizenzpartner.
Es gibt tatsächlich derzeit auch Bemühungen »Engel« in anderen Sprachen außer der Englischen auf den Markt zu bringen. Mit ziemlich großer Sicherheit wird es eine spanische Version von »Engel« geben und möglicherweise auch eine französische. Und eine japanische Version ist möglich, wird sind da aber noch in Verhandlungen. Es gibt bereits deutsche Engelexemplare die sich in Japan befinden.

LORP.de: Am Hintergrund von »Engel« hat ja der bekannte Phantastikautor Kai Meyer mitgewirkt. Wie kann man sich diese Zusammenarbeit genau vorstellen und inwieweit ist Kai Meyer in die zukünftige Produktion von »Engel« miteingebunden?

Oliver Graute: Kai war von ganz am Anfang, als die Idee geboren war, ein Rollenspiel vor diesem Hintergrund zu machen, dabei. Wir haben uns überlegt, dass Kai Meyer genau der richtige Romanautor wäre um einen Engelroman zu schreiben.
Leider hatte er zu diesem Zeitpunkt einen Exklusivvertrag bei Heyne. Zwar fand der die Idee toll, doch leider durfte er damals nicht für uns schreiben. Er hat uns aber angeboten am Konzept mitzuarbeiten. Wir fanden das damals unglaublich spannend und so haben wir dann zahlreiche Planungssitzungen gehabt. Letztendlich hat er viele interessante Ideen in das Gesamtkonzept von Engel eingebracht aber nichts geschrieben. In Folgepublikationen von »Engel« ist er aufgrund seiner Zeitproblematik kaum noch eingebunden und gibt und primär Feedback zu den kommenden Produkten.
Aber es gibt auch bei Folgepublikationen auch andere Autoren, die am Rande Ideen geliefert haben. Z.B. Severin Rast, der die ersten beiden Romane für die Engelstrilogie geschrieben hat. Er wird uns auch weiterhin erhalten bleiben und noch für »Engel« schreiben. Zudem habe ich bereits auch noch weitere Autoren unter Vertrag genommen die sicherlich im Sinne von »Engel« und qualitativ hochwertig schreiben.

LORP.de: Also wird es Folgeromane von »Engel« geben und dann auch von verschiedenen Autoren Romanreihen?

Oliver Graute: Definitiv.

LORP.de: Der Engelspieler kann zwischen zwei Systemen wählen, dem D20-System und dem Arkanasystem, dass mit einer Art Tarotset arbeitet. Wenn man sich jetzt die Arkana-Regeln durchliest fühlt man sich ein wenig an das Rollenspiel »Everway« erinnert. Wie kann man sich das spielen mit dem Arkanasystem genau vorstellen? Und welche Erfahrungen habt ihr jetzt selber beim entwickeln und testen dieses Spielsystems gemacht?

Oliver Graute: Ich habe »Everway« nie gespielt und habe auch nur am Rande die Idee dieser Karten mit »Everway« in Verbindung gebracht. Ich weiß, dass es durchaus Ähnlichkeiten zwischen diesen beiden Systemen gibt. Das finde ich aber auch in Ordnung, denn wenn eine Idee gut ist, sollte man sich auch benutzen. Und ich glaube, dass bei »Everway« für Karten primär vom Erzähler und für die Charaktererschaffung benutzt werden. Bei »Engel« ist es komplett anders. Jeder kann sich seinen Charakter so gestalten wie es ihm beliebt. Die Karten haben im Spiel die Aufgabe, an bestimmten vom Spielleiter oder von Spieler festzulegenden Punkten wie zum Beispiel einer prekären Situation im Kampf ein Zufallsmoment einzubringen. Das geschieht dadurch, das man eine der Karten verdeckt vom Stapel zieht und aufdeckt. Die Karten haben immer eine aufrechte und umgekehrte Bedeutung eines Umstanden, wie zum Beispiel Glück und Unglück. Man muss dann assoziativ die Situation, die man im Vorfeld eingeleitet hat weiterspinnen indem man die Karten deutet. Der Spieler ist hierbei angehalten diese Situation selber zu erzählen. Es gibt einen Perspektivwechsel innerhalb des Spiels. Der Erzähler lehnt sich entspannt zurück und der Spieler, der die Situation eingeleitet hat muss sie auch selber ausbaden. Er übernimmt für einen kurzen Moment die Rolle des Erzählers für seinen Charakter und schildert was ihm widerfährt. Dabei dienen und hindern ihn die Karten die Karten letztendlich ein wenig bei seiner Kreativität.

LORP.de: Laut Regelwerk soll es ja durchaus möglich sein, die beiden Systeme zu mischen. Wie darf man sich denn also eine solche Mixtur bei beiden Mechanismen genau vorstellen?

Oliver Graute: Ich kenne eine ganze Menge Leute die ihre Charakterschaffung zum Beispiel mit dem D20 machen, also ganz reguläre D20-Charaktere erschaffen um sich an etwas festhalten zu können. Um zu wissen ich bin 17 stark oder 14 weise. Es gibt einfach aufgrund der Tatsache, dass Rollenspiel aus den Anfängen heraus so reglementiert und mit dem Würfeln behaftet ist, sehr viele Leute die ohne nicht mehr können. Diese haben oft damit Schwierigkeiten haben sich vorzustellen, dass sie nur ziemlich stark oder geschickt sind. Sie müssen es einfach irgendworan festmachen. Sie arbeiten dann halt in vielen Situationen innerhalb des Spiels assoziativ mit den Karten und wenn es zum Kampf kommt verfallen sie in das Würfelsystem.
Generell muss man aber sagen, dass das Arkana-System unglaublich gut eingeschlagen hat. Gerade heute (Anm. d. Redak.: Auf dem RatCon 2002) habe ich jemanden getroffen der mir erzählt hat, dass seine Gruppe mit den Arkana-Karten »Vampire« oder auch »Shadowrun« spielen. Die Engelspieler selber sind unterdessen zwischen 60-80 Prozent reine Arkana-Kartenspieler.

LORP.de: Das Positionieren eines neuen Rollenspiels am deutschen Markt fordert sicher einige Vorbedingungen. Gab es am Ende des Entwicklungsprozesses eine Testphase bei Feder & Schwert? Hat sich das Rollenspiel bzw. der Hintergrund nach dieser Testphase noch verändert?

Oliver Graute: Eine Testphase nach Fertigstellung des Spiels gab es in diesem Sinne nicht. Wir haben glücklicherweise von Anfang an angefangen Testrunden mit Leuten auf Cons zu spielen. Wir sind überall hingezogen. Dabei wussten wir selber nicht immer, was die Engel alles können, oder wie die Engel genau aussehen. Wir sind manchmal ganz schön geschwommen. Auf diese Art und Weise ist während des gesamten Entwicklungsprozesses im Spiel immer ein Feedback von Spielrunden gekommen. Letztlich muss man aber auch sagen, dass wir so dreist gewesen sind zu glauben, dass wir ganz genau wissen was wir schreiben wollen. Wir haben sehr wenig Innovation von Außen herangelassen, da wir ein Spiel präsentieren wollten, dass von vorne bis hinten von uns durchdacht war und auch präsentiert wurde. Es gibt keine Stellen die wir verändert haben ums sie den Spielern schmackhafter zu machen oder um sie spielbarer zu gestalten.

LORP.de: Braucht die Szene eigentlich ein weiteres, postapokalyptisches Doomsday-RPG? Wie hebt sich Engel denn von seiner Konkurrenz ab?

Oliver Graute: Die erste Frage kann ich nicht beantworten, dass müssen die Spieler beantworten. Aber offensichtlich braucht die Szene das, weil sich Engel einfach sehr gut verkauft. Es hat seine Spielerschaft gefunden, die sicherlich nicht so groß ist wie die von DSA oder D&D, aber immerhin ist sie vorhanden. Es gibt offensichtlich einen Bedarf nach diesem Spiel. Konkurrenz im eigentlichen Sinne hat das Spiel aber nicht. Spiele wie »Endland« oder »Degenesis« und »Tribe 8« beackern eher ein Szenario welches zeitlich weit vor »Engel« ansetzt. Bei denen geht es mehr um die Apokalypse, halt alles, was in einem Endzeit-Szenario spielt, in dem alles ziemlich dreckig und kaputt ist. Engel spielt mehr in einem Szenario, das darauf folgen würde. In dem bereits ein neues Gefüge entstanden sind und geht deswegen über ein klassisches DoomDay-Szenario hinaus.

LORP.de: ... bei »Tribe 8« gibt es ja auch ähnliche Ansätze wie bei Engel...

Oliver Graute: »Tribe 8«: da könne man sagen, dass ist die US-Amerikanische Antwort auf »Engel«. Ich könnte mir vorstellen, dass man beide Systeme sogar miteinander crossover spielen kann.

LORP.de: Was ist den für die Zukunft von »Engel« noch geplant?

Oliver Graute: Abenteuer soll es nicht geben. In der »Mephisto« wurden immer mal wieder Abenteurer publiziert. Neben der »Mephisto« werden wir allerhöchstens noch über unsere Homepage aus Abenteurer zum Download anbieten. In den kommenden Quellenbüchern werden wir zudem immer Abenteuerideen anbieten um Erzählern Anreize zu geben. Und ich glaube das reicht auch den meisten Spielleitern.
Wie bereits erwähnt wird Quellenbücher geben. Zunächst werden für die noch existenten Orden Ordensbücher publiziert. Und nach den Ordensbüchern wird es zwei dickere Quellenbücher geben die sich einmal mit dem weltlichen Europa des 27. Jhrd. beschäftigen wo dann auch der Lebensbereich der Stattbevölkerung und der gleichen beschrieben ist. Und ein zweiter Quellenband, der auf die kirchlichen Hierachien eingeht aber nicht die »Engel« beackert, sondern mehr die Kirchenstrukturen innerhalb Roma Æternas. Charaktererschaffungsregeln für Beutereiter und Templer wird es auch geben.

LORP.de: Ist so etwas wie ein "Easy-Guide-To-Engel" geplant? Also eine kostenlose Einführung in das System, die man sich runterladen kann?

Oliver Graute: Es ist schwierig ein so einfaches System wie das Arkana-System noch einfacher zu. Ich denke, wenn man eine Kurzbeschreibung auf der Homepage macht und dort zeigt worum es sich im Spiel dreht, dann reicht das schon aus um das zu spielen.

LORP.de: Eine abschließende Frage: wird es im Verlag Gewichtsveränderungen geben, was das Publizieren von der »Welt der Dunkelheit« und »Engel« betrifft?

Oliver Graute: Das sind zwei unterschiedliche Systeme die nebeneinander existieren können und sich nicht den Rang ablaufen. Wir werden natürlich auch weiterhin WoD-Produkte veröffentlichen und werden auch weiterhin Engelprodukte produzieren. Dabei wollen wir versuchen die Waage zu halten. Wie auch bereits im letzten Jahr werden wir aber auch Romane zu einzelnen Riehen veröffentlichen.

LORP.de: Vielen Dank für das umfangreiche Interview.

Besuchermeinungen
Aussergewöhnlich (5 Sterne) Mit Engel haben Feder und Schwert das genialste Rollenspiel aller Zeiten erschaffen. Ich spiele seit 9 Jahren Rollenspiele und habe in dieser Zeit viele, viele Systeme gespielt und geleitet und auch natürlich diverse Lieblinge unter ihnen, aber kein Rollenspiel hat es jemals so geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. Wenn man das Grundregelwerk von Engel durchliest, dann ist die Atmosphäre derart dick, daß man sie mit dem Messer schneiden könnte, das Europa des 27 Jhd deutlich vor sich sieht und nicht mehr mit dem Lesen aufhören kann. Und der Stil wird auch in allen folgenden, hochwertigen Publikationen gehalten. Ganz besonders der "Traumsaat" Quellenband und das kürzlich erschienene "Mater Ecclesia" sind absolut empfehlenswert und unverzichtbar für jeden Engel-Spielleiter. Bei derart mächtigen Potentials, welches das Spiel beherbergt, ist es ein Jammer daß das System dennoch so unbekannt ist und verhältnismäßig wenig (im Vergleich zu DSA, D&D und Shadowrun, den "großen" Systemen) gespielt wird, denn Engel stellt wirklich ALLES in den Schatten.
von Sandro
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