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Spellcasters Judgement Structure Deck deutsch
Von Michael Schmitt

Rezension erschienen: 11.07.2006, Serie: Sammelkarten, Autor(en): , Verlag: Upper Deck Europe, Seiten: , Erschienen: 2006, Preis: 11,99 Euro


Bei dem Deck "Spellcaster´s Judgment" handelt es sich um ein Turnierset, das sich eigenständig spielen lässt. Der Gegenspieler braucht allerdings auf jeden Fall noch ein eigenes Deck. Dieses Turnierset enthält 40 Karten, die sich aus bekannten und sechs neuen Karten zusammensetzen. Darunter befindet sich eine sehr seltene Karte im Hologrammstil. Insgesamt gibt es 19 Monsterkarten, 16 Zauberkarten und 5 Fallenkarten.

Die Karten befinden sich innerhalb der Schachtel wohl gebettet in einer Plastikeinlage. Enthalten sind außerdem ein Regelheft, ein praktischer Spielplan und ein kleiner Duellführer. Die Karten machen einen gut verarbeiteten und robusten Eindruck und sind sehr schön gestaltet. Leider gibt es ein paar Übersetzungsfehler.

Neueinsteiger müssen sich erst mal durch das umfangreiche Regelwerk kämpfen. Dieses ist durchgängig farbig und mit kleinen Beispielen versehen. Aufgrund der Komplexität und der vielen Möglichkeiten des Spielsystems ist es jedoch hilfreich sich die Regeln noch mal von einem erfahrenen Spieler erklären zu lassen oder im Spiel zu erarbeiten.

Das Structure Deck ist stark auf Magie ausgerichtet. Die Monsterkarten sind nur vom Typ Hexer und haben die unterschiedlichsten Effekte.
Jeder Spieler zieht am Anfang fünf Karten von seinem verdeckten und zuvor gut gemischten Kartenstapel. In jeder Runde wird eine Karte nachgezogen. In der "Main Phase" kann ein Monster beschworen oder nur gesetzt werden. Maximal fünf Monster dürfen auf der eigenen Seite ausliegen. Die meisten Monster haben zusätzliche Effekte, die auf der jeweiligen Karte genau beschrieben sind. In dieser Phase können auch Zauberkarten gespielt und Fallenkarten ausgelegt werden. In der "Battle Phase" kann mit offen ausliegenden Monstern angegriffen werden. Schaden, die von den gegnerischen Monstern nicht abfangen werden, gehen direkt auf den Gegenspieler. Jeder Spieler hat 8000 Lebenspunkte. Das Spiel endet, wenn einer keine Lebenspunkte mehr hat, oder keine Karten mehr nachziehen kann.

Alle Regeln und Feinheiten hier darzustellen würde den Rahmen sprengen. Hinzu kommen die vielen Effekte der eigenen und gegnerischen Karten, die man ständig im Auge behalten und berücksichtigen muss. Anfänger können da schnell den Überblick und somit das Spiel verlieren.

Vor dem eigentlichen Spiel kann sich jeder Spieler ein eigenes Deck mit mindestens 40 Karten frei zusammenstellen. Dies setzt jedoch voraus, dass er im Besitz vieler Karten ist, sprich man muss ausreichend fertige Decks und sogenannte Booster kaufen, was schnell ins Geld geht.

Fazit
"Spellcaster´s Judgment" ist ein interessantes, aber auch kompliziertes Deck. Anfängern ist es weniger zu empfehlen, da die Karten doch sehr speziell sind und viel individuelle Effekte enthalten. Aber gerade das macht das Deck für erfahrene Spieler interessant.




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