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Key Largo
Von Nils Rehm

Rezension erschienen: 08.05.2006, Serie: Gesellschaftsspiele, Autor(en): Paul Randles, Mike Selinker, Bruno Faidutti, Verlag: Tilsit Éditions, Seiten: , Erschienen: 2006, Preis: 34,95 Euro


Bei "Key Largo" geht es darum, aus Schiffswracks, die um eine Insel verstreut liegen, möglichst viele Schätze zu bergen und mit ihnen möglichst viel Geld zu verdienen. Drei bis fünf Spieler ab zehn Jahren haben damit etwa 45 Minuten zu tun, gibt der Hersteller an.

Das alles passiert an zehn (natürlich fiktiven) Tagen, an denen man jeweils zwei Aktionen ausführen kann. Auswählen kann man dabei aus folgenden fünf Möglichkeiten: Wracktauchen, wobei man auch einem Seeungeheuer begegnen kann statt einen Schatz zu finden. Man kann in einer Bar die für das Wracktauchen nötigen Taucher angeheuern oder herausfinden, was es im jeweiligen Wrack zu holen gibt oder einen Taschendieb anwerben, der einem anderen Spieler einen Schatz stiehlt. In der Delphinbucht kann man mit Touristenführungen Geld verdienen und im Taucherladen kann man sich die passende Ausrüstung kaufen. Auf dem Markt schließlich kann man seine Schätze verkaufen.

Bei allen fünf Möglichkeiten gibt es zahlreiche Variationen, die von ebenso zahlreichen Bedingungen abhängen (z.B. Anzahl der Spieler, die die Möglichkeit gewählt haben).

Am Spielende werden dann nur noch Geld und Schätze zusammengerechnet. Wer am meisten besitzt, hat gewonnen.

Wer das Spiel schon häufiger gespielt hat, kann es mit einer Zusatzregel würzen. Er lernt während der Touristenführungen Bekannte kennen, die ihm bei den verschiedenen Aktionen noch helfen können (z.B. einen Saboteur, der einen anderen Mitspieler beim Tauchen stört).

Fazit: Die vielen Einzelheiten des Regelwerks erscheinen zunächst verwirrend, aber die Zusammenfassung der Regeln am Ende der gut aufgemachten Anleitung erleichtert das Spiel doch ungemein. Der Spielspaß ist insgesamt hoch, auch für Kinder unter zehn Jahren, wenn Erwachsene dabei sind. Einziger Wermutstropfen: Der aus fünf Teilen zu puzzelnde Pappspielplan ist nur einseitig beschichtet und biegt sich deshalb ein wenig durch.




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