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Von Jan-Hendrik Kalusche
Rezension erschienen: 29.06.2006, Serie: Zeitschriften, Autor(en): Christoph Schubert u.a., Verlag: Förderkreis innovatives Spiel e.V., Seiten: 103, Erschienen: 2006, Preis: 4,30 Euro  |
Aktuelle Bewertung dieser Rezension
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Im Artefakt #17 geht es hauptsächlich um Cthulhu. Neben den Rezensionen zu verschiedenen Büchern, Spielen und Regelwerken bilden nämlich drei Artikel zu diesem System den Kern des Magazines. Einer davon, "Frieden auf Erden", soll den Hintergrund für eine mögliche Kampange in den 60ern bilden. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der psychedelischen Szene in Amerika. Ausgangspunkt ist ein kleines Dorf, dessen Einwohner sich seit einiger Zeit extrem merkwürdig verhalten. Worauf dieses Verhalten zurückzuführen ist und was man dagegen tun kann, das sollen die Charaktere herausfinden. Der zweite Artikel ist dann ein Abenteuer in nichts geringerem als der Welt des Beatles-Filmes "Yellow Submarine". Im Großen und Ganzen spielen die Charaktere hierbei die Story des Filmes nach. Allerdinsg muss man den Film nicht unbedingt für das Abenteuer kennen, was sehr von Vorteil ist. Das dritte Cthulhu-Abenteuer spinnt sich um einen despotischen, gemeingefährlichen Kultisten, seine Familie und sein Erbe. Hierbei sind sogar die Charaktere schon fertig ausgearbeitet und haben alle ihre eigene Motivation, die sich zum Teil doch sehr unterscheidet. Weiterhin enthält das Artefakt noch eine Hintergrundbeschreibung zu der Dämonenstadt Homana in den eisernen Landen des Arcanen Codex-Systems. Allerdings ist das Ganze eher grob gehalten und nur als Leitline für eine Beschreibung der Stadt zu gebrauchen.
Im allgemeinen ist das Artefakt ein interessantes Magazin. Vor allem durch die Beschränkung auf die ehere düsteren Rollenspiele bekommt es seinen eigenen Charme. Insbesondere die beiden Artikel zu der pschedelischen Szene sind relativ interessant gemacht. Wenn man allerdings nichts mit dieser Zeit und dem Cthulhu-System allgemein anfangen kann, wird man so seine liebe Not mit dieser Ausgabe haben. Die Städtebeschreibung ist eher dürftig und es wird noch viel Arbeit von Seiten des Meisters bedürfen, um Homana zu vollem, schrecklichem Leben erwachen zu lassen.
 | Danke für die Rezension. Das ist eben das Problem mit FanZines, entweder man spezialisiert sich auf ein Genre oder System, dann bleibt der Rest (gerade wenn es speziell wird) außen vor, oder man deckt breitere Wege ab und läuft Gefahr sich überhaupt nicht zu verkaufen, weil neben dem Lieblingssystem nur subjektiv Uninteressantes drin ist. Die #17 war ein Versuch und als ich die zwei Artikel von Zodiak bekam, musste ich sie beide auch zusammen bringen, weil sie thematisch zusammenpassen. Das Gaslight ergänzt das Heft und weitet das Spektrum aus. Insgesamt kann ich aber sagen, dass wir uns mit dieser Spezialisierung in der Tat besser verkauft haben - obwohl man ja von Cthuhlu sagt, dass es gut supportet aber eher dürftig verkauft wird. Dennoch ist dies für die Zukunft nicht unser Ziel - die #18 wird wieder mehr Vielfalt haben. von Christoph Schubert
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