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Erde und Eis
Von  Thalin

Rezension erschienen: 29.01.2001, Serie: Rollenspiel, Autor(en): Hadmar von Wieser, Verlag: Wilhelm Heyne Verlag, Seiten: n.b., Erschienen: 2001, Preis: 12,90 DM

Klappentext: "Borbarads Dämonenhorden haben große Teile Aventuriens verwüstet. Die überlebenden Zeugen der Offenbarung des Lichtvogels brechen auf, die Schlüssel der Elemente für die Menschheit zu erringen. Schon ihr erster Weg führt sie von Aventurien ins das sagenumwobene Güldenland".

Der Roman umfasst ca. 230 Seiten. Im Anhang findet sich, neben dem obligatorischen Verzeichnis aventurischer Begriffe, auch ein elfisches Wörterbuch, das etwa 90 Begriffe umfasst. Auf dieses Vokabularium muss der geneigte Leser auch verstärkt zurückgreifen, denn der Rote Pfeil, elfisches Mitglied der Expedition, greift des öfteren auf Erklärungen in seiner Muttersprache zurück. Dieses bremst den Lesefluss etwas und dürfte so manchen stören, obwohl man vieles aus dem Kontext erschließen kann.

Wie bereits in "Der Lichtvogel" wechselt die Perspektive zwischen verschiedenen Personen: Pyriander Di’Ariarchos, Rondriga Conchobair, die Tochter Raidri Conchobairs, und Ruban ibn Dhachmani, genannt "Der Rieslandfahrer", berichten abwechselnd über die Suche nach der Zitadelle des Humus. Diese abwechselnde Erzählperspektive passt gut in den Roman und jeder der drei hat seine ganz eigene Art die Geschehnisse zu erzählen. Komplettiert wird die Gruppe noch durch den Trollschamanen Krallerwatsch, Sohn des Krallulatsch, der Eis-Hexe Morena und Tenobaal Totenamsel, den elfischen Meisterschützen, der meist einfach nur "Der Rote Pfeil" genannt wird.

Die Suche führt die Gruppe in die Khomwüste. Von hier aus gelangen sie auf wundersamen Wege ins Güldenland, wo sie mit den fremden Rassen des Güldenlandes konfrontiert werden. Ihr Weg führt durch die Dschungel des fremden Kontinentes zur Zitadelle des Humus.

Fazit:
Insgesamt ist "Erde und Eis" ein sehr empfehlenswerter Roman. Zwar bleiben die Charaktere, bis auf Pyriander und Ruban, die mir sehr gut gefielen, größtenteils schwach und Konflikte werden nur leicht angedeutet (so zum Beispiel die Rivalität und das Misstrauen zwischen Rondriga und Morena, den Druck, den Pyriander auf seinen Schultern spürt oder das Begehren Rubans nach Morena) und nicht weiter ausgeführt. Doch allein weil "Erde und Eis" die erste Publikation, die sich mit dem Güldenland befasst, ist, fesselt sie den Leser von Anfang an. Auch der Prolog, wie auch schon in "Der Lichtvogel", baut sehr stark Spannung auf und man kann es kaum erwarten den nächsten Band der "Elementaren Gewalten" in den Händen zu halten.




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