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Die Pyramide des Krimsutep
Von Nils Rehm

Rezension erschienen: 03.12.2005, Serie: Gesellschaftsspiele, Autor(en): Ralf Sandfuchs, Verlag: Krimsus Krimskramskiste, Seiten: , Erschienen: Oktober 2005, Preis: 8,50 Euro


"Die Pyramide des Krimsutep" versetzt zwei bis fünf Spieler ab zehn Jahren jeweils in die Rolle eines Forschers, der die Pyramide des Krimsutep erkunden soll. Ihr Ziel: Als erster eine Kanope und einen Schatz bergen und ins Basislager zurückbringen.

Vom Basislager an einer Ecke der Pyramide aus sechs mal sechs ausgelegten Karten startend, durchstreifen die Spieler durch Ausspielen von Aktionskarten, die man regelmäßig nachziehen kann, die Pyramide. Felder, die begangen werden, dürfen aufgedeckt werden. Doch die dadurch auftauchenden Gangelemente können sich sowohl positiv, als auch negativ auf den weiteren Weg auswirken. Es gibt Fallen, Teleporterfelder, Richtungseinschränkungen und mehr. Außerdem sammeln die Spieler Ankh-Punkte, mit denen man beispielsweise verdeckte Gangelemente ohne sie umzudrehen erkunden kann.

Hat der erste Spieler eine Kanope entdeckt und versucht sie zum Lager zu schaffen, erwacht die Mumie des Krimsutep und macht Jagd auf die Spieler. Diese können die Mumie selbst unter anderem durch Ank-Punkte-Einsatz steuern, um die missliebige Konkurrenz auszustechen. Daneben können sich die Spieler auch gegenseitig ihre Beute abjagen. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten.

110 Karten umfasst das Spiel, eine stattliche Zahl, die den Spielverlauf sehr komplex macht. In die Regelfeinheiten zu gehen, macht deshalb kaum Sinn. Die Altersangabe "ab zehn Jahre" erscheint mir zu optimistisch. Die vielen Ausnahmen und Varianten im Spiel erfordern im besten Fall viel Übung. Das tut aber Spielspaß keinen Abbruch.

Darüber hinaus hat sich bei Krimsus Krimskramskiste seit dem Kartenspiel "Beutelschneider" viel getan. Das neue Kartenspiel ist um ein Vielfaches professioneller in der Gestaltung.

Fazit: "Die Pyramide des Krimsutep" kann sich problemlos mit Reißern wie dem Siedler-Kartenspiel messen, ist aber günstiger. Im Internet gibt es noch einen Spielplan, den ich mir aber nicht runtergeladen haben. 3,8 MB sind nichts für langsame Analogleitungen.




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