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Elementals
Von Nils Rehm

Rezension erschienen: 02.12.2005, Serie: Gesellschaftsspiele, Autor(en): Roberto Fraga und Claude Vaselli, Verlag: Adlung-Spiele, Seiten: , Erschienen: 2005, Preis: 6,50 Euro


Tatsächlich nur zehn bis fünfzehn Minuten braucht man für eine Runde "Elementals". Das einfache Kartenspiel für zwei bis sechs Spieler ab acht Jahren hat Ähnlichkeiten zu "Spitz, pass auf" und seinen Ablegern.

Das Grundspiel funktioniert so: Jeder Spieler bekommt eine Zauberbuchkarte. Die restlichen Karten (40 Elementare, die jeweils aus den drei Teilen Kopf, Rumpf und Beinen bestehen und 12 Sonderkarten) werden gleichmäßig verteilt und als Stapel vor jedem Spieler verdeckt abgelegt. Der erste Spieler deckt nun eine seiner Karten auf und legt sie in die Mitte.

In der Folge wird nach einem Elementar gesucht, das mit dem aufgedeckten in zwei der drei Merkmale (Kopf, Rumpf, Beine) übereinstimmt. Dazu deckt der nächste Spieler seine erste Karte für alle sichtbar vor sich auf (damit bildet er auch seinen eigenen Ablagestapel) und dann der folgende und so weiter. Gibt es keine zwei Ähnlichkeiten, geht das immer so weiter. Ansonsten muss das Elementar "geschnappt" werden; sprich, man muss möglichst schnell mit der Hand auf das Elementar in der Mitte schlagen. Der erste Spieler, der dies tut, bekommt alle aufgedeckten Karten und legt sie verdeckt unter seinen Ablagestapel. Eine neue Karte wird in der Mitte aufgedeckt. Hat sich der Spieler aber bei den Ähnlichkeiten getäuscht, also falsch geschlagen, muss er an alle Spieler jeweils eine Karte von seiner Hand ausgeben.

Das Spiel endet, sobald ein Spieler keine Karten mehr hat oder nach dem falschen Schlagen nicht mehr an alle Spieler Karten ausgeben kann. Wer am Ende die meisten Karten besitzt, ist Sieger.

Modifiziert wird das Spiel durch die Sonderkarten: verrückte Wesen, Doppelwesen und Magier. Wird ein verrücktes Wesen aufgedeckt, muss man möglichst schnell seine Zauberbuchkarte auf das Elementar in der Mitte legen, um alle aufgedeckten Karten zu bekommen. Die Zauberbuchkarten gehen aber an die ursprünglichen Eigner zurück.

Aufgedeckte Doppelwesen führen dazu, dass der nächste Spieler sein Elementar auch in der Mitte aufdecken muss. Danach reicht es, mit einem der beiden Elementare in der Mitte zwei Ähnlichkeiten festzustellen, um zu schnappen.

Wird ein Magier aufgedeckt, müssen alle Spieler gleichzeitig ihre oberste Stapelkarte aufdecken (Sonderkarten zählen nicht). Zeigt eine der Karten die zwei Ähnlichkeiten mit dem Elementar in der Mitte, muss geschnappt werden.

Fazit: Adlung-Spiele ist mal wieder ein exellentes Spiel mit breiter Zielgruppe gelungen. Der Spielspaß von "Elementals" ist hoch und steigt noch, wenn mehr als zwei Spieler teilnehmen. Dabei spielt das Alter der Spieler absolut keine Rolle. Kinder können es problemlos mit Erwachsenen spielen. Auch für Parties nebenbei kann ich das Spiel sehr empfehlen.




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