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Top Trumps: Schloss Einstein
Von Nils Rehm

Rezension erschienen: 14.07.2005, Serie: Gesellschaftsspiele, Autor(en): , Verlag: Winning Moves Deutschland GmbH, Seiten: , Erschienen: 2005, Preis: 3,95 €


"Schloss Einstein" ist ein optisch ansprechend gestaltetes Kartenspiel zur gleichnamigen Kika-Fernsehserie. Es umfasst 30 Spielkarten, eine Sammelkarte (es gibt mehrere Top Trump-Spiele), eine Regelkarte und eine Karte mit Werbung für die anderen sieben Kartenspiele der Top Trumps-Serie.

Jede Karte zeigt das Bild eines Internatsschülers von Schloss Einstein, der in einem kleinen Textkasten kurz beschrieben und dann mit Eigenschaftswerten belegt wird. Das sind Cleverness, Mut, Chaos-Quote, Kumpel-Index, Ehrgeiz und Flirt-Faktor. Die einzelnen Begriffe werden im Spiel aber nicht erklärt. Allenfalls aus dem jeweiligen Textkasten kann man auf die Bedeutung sehr hoher oder niedriger Werte schließen.

Das Spiel selber ist schnell erklärt: Jeder Spieler bekommt einen Kartenstapel, von dem er nur die erste Karte einsehen darf. Der Spieler links des Gebers beginnt mit der Ansage eines Eigenschaftswertes. Wer den höchsten Wert hat, bekommt den Stich. Danach wird die nächste Karte vom Stichgewinner ausgespielt. Das Ganze geht solange, bis ein Spieler am Ende alle Karten hat.

Das Spielprinzip kennt also jeder. In den Achtzigern nannte sich das "Supertrumpf" und wurde mit Autos, Flugzeugen und ähnlichem gespielt.

"Schloss Einstein" ist eine an Kinder gerichtete Fernsehserie. Deshalb kann man auch nicht ernsthaft kritisieren, dass die Internatsschüler sehr plakativ dargestellt werden. Da ist Annika, die an Lymphknotenkrebs erkrankt ist, Joana, die von einem Musikproduzenten entdeckt wird, Felix mit dem fotografischen Gedächtnis, ...

Fazit: Überzeugend fand ich das Spiel nicht. Es ist eine sehr alte Idee, die nur Fans (Kinder) der Serie ansprechen dürfte. Und die sollen mit den Sammelkarten verleitet werden, noch mehr Spiele der Kartenserie zu kaufen. Naja.




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