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Blue Moon Völkerset: Khind
Von Philipp Kiefner

Rezension erschienen: 05.05.2005, Serie: Gesellschaftsspiele, Autor(en): Reiner Knizia, Verlag: Kosmos Verlag, Seiten: , Erschienen: 2004, Preis: 6,95 €


"Einer für alle, alle für einen,
für eine Welt der Khind"


In der einst friedliche Welt Blue Moon ist der Kampf um die Vorherrschaft unter den Völkern ausgebrochen. Daher sind 2 mutige Spieler aufgefordert, die Völkerkarten in die Hand zunehmen um die Sache ein für alle Mal zu regeln.

Ziel ist es durch das geschickte Ausspielen der verschiedenen Aktions-, Charakter-, Verstärkungs- und Unterstützungskarten mehr Elementarpunkte (Feuer oder Erde) als der Gegner zu haben und geschickt die begrenzte Zahl der nachzuziehenden Karten zu nutzen.
Dabei hat jedes Volk ganz individuelle Stärken und Schwächen sowie rassebedingte Vorteile, die Blue Moon zu einem anspruchsvollen taktischen Spiel werden lassen.

Während im Grundspiel nur die Völker der Hoax und der Vulca zur Verfügung stehen, gibt es mehrere Expansions, darunter aus das Volk der Khind.

Die Khind
Wie bei allen Völkersets sind auch die Karten der "Kindh" liebevoll, detailreich und individuell illustriert. Doch auch spieltechnisch sind die kleinen, grünhaarigen Kobolde interessant. Zwar sind die meisten Einzelkarten von nur geringer, um nicht zu sagen von erbarmenswerter Stärke, aber alle Charakterkarten besitzen ein Gang-Symbol. Das bedeutet, dass man in der Charakterphase beliebig viele Charaktere der gleichen Gangfarbe auslegen kann und diese in späteren Zügen durch weitere Mitglieder ergänzen kann. Diese Fähigkeit ist auch dringend nötig, denn der Wertebereich liegt zwischen 0 und 3! Zum Ausgleich verfügen zudem 10 Charakterkarten noch über heftige Spezialfähigkeiten, u.a. die Reduzierung der gegnerischen (geraden bzw. ungeraden) Werte auf 0. Mit drei standardmäßigen Unterstützungskarten und zwei Anführeraktionen liegen die Khind unter dem Durchschnitt.

Fazit:
Die Khind sind eine weitere, interessante Rasse, die sich durch ihre Gangfähigkeit erfrischend von anderen Völkern abhebt, aber auch schwer zu spielen ist. Doch gewinnen ist nicht alles und letztlich lassen sich im Profimodus die Völker auch mischen, daher schadet eine Anschaffung sicher nicht.



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