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White Dwarf 110 - Februar 2005
Von Ingo Schulze

Rezension erschienen: 20.04.2005, Serie: Zeitschriften, Autor(en): , Verlag: Games Workshop Deutschland GmbH, Seiten: 121, Erschienen: Februar 2005, Preis: 5,95 €


Der White Dwarf #110 zeigt mit seinem beeindruckenden Cover schon, worum es diesmal geht: Die Ogerkönigreiche!

Für Warhammer wird im White Dwarf ein neues Projekt gestartet, welches sich über mehrere Ausgaben erstrecken wird. Ziel ist es eine Ogerarmee aufzubauen. In dieser Ausgabe wird dazu erstmalig die Basisarmee erschaffen und kreiert. Insofern liegt der Schwerpunkt bei den Standardeinheiten: Eisenwänsten, Bullen und Gnoblars. Es wird detailliert erklärt, wie eine Ogergrube modelliert wird. Zwei Warhammer-kompatible Kurzspiele präsentieren einen Vorgeschmack auf ogrische Kultur. Aber auch der Hintergrund kommt nicht zu kurz: Die Kultur der Goblars wird ausführlich beleuchtet, frei nach dem Motto: Wenn man schon von Ogern unterdrückt wird, dann wenigstens mit Kultur. Der Artikel "Die Elfenbeinstrasse" ist ein Reisebericht durch die Ogerkönigreiche und liefert die Vorlage für einige Szenarien. Rundum gelungen!

Für Warhammer gibt es aber auch ansonsten reichlich Material: diesmal wird in der Kampagne "Bugmans Klage" ein zwergisches Flussschiff von Goblin-Piraten überfallen und den Spielern die Mittel und Regeln in die Hand gegeben es nachzubauen und auszuspielen.

Auch das »Herr der Ringe«-Tabletop wird reichlich mit Stoff versorgt. In den Hintergrundgeschichten findet sich noch das ein oder andere Detail, welches nur wenigen »Herr der Ringe«-Fans bekannt ist. In den Szenarien kann man den Tuks, Maggots und Brandybocks dabei helfen, das Auenland zu verteidigen oder Gandalf und Aragorn beim Versuch, Gollum zu stellen, über die Schulter zu schauen.

Die anderen Haussysteme - »Blood Bowl«, »Warhammer 40k« und »Raumflotte Gothic« - kommen etwas kürzer Weg.

Nichtsdestotrotz gibt es unzählige hervorragend angemalte Figuren zu bewundern., Landschaften zu bestaunen und verrückte Figurendesigns zu beschmunzeln. Aber auch das Layout hat es in sich: gut strukturiert und einige der hervorragendsten Ogerbilder, die ich jemals gesehen habe.

Fazit:
Das Heft bietet reichlich Material für Tabletoper, ob kurze Hintergrundstories, Szenarien, kleine Spielchen, Bauideen oder Kampagnenvorschläge, reichlich Stoff, um neue Anstöße auf sein Schlachtfeld zu bringen. Besonders für Ogerfreunde ein Pflichtkauf!




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