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The Path of the Damned - Book One - Part Three
Von Jan-Hendrik Strenzke

Rezension erschienen: 27.08.2004, Serie: Belletristik, Autor(en): Mariono Kramanski, Guillermo Ortiz, Verlag: The Chaos Society - c/o Ingo Tschinke, Seiten: 46, Erschienen: 2004, Preis: 13,00 Eur


Der dritte Teil derPath of the Damned-Reihe stellt gleichzeitig das Ende des ersten Buches dieser Serie dar. Hierbei schließt er sich nahtlos an das Ende des vorherigen Teils an. Wie schon bei den vorherigen Bänden vermittelt das Titelbild einen guten Eindruck von der Optik des Comics, die sich auf einem konstanten Niveau bewegt.

Die Geschichte beginnt wie folgt: Die missmutig gelaunte, sprechende Ente, die sich der Gruppe am Ende des letzten Bandes als Führer angeschlossen hat, stöbert eine Horde Monster auf und initiiert damit ein Gefecht. In Jonstown, dem Ausgangspunkt der Reise, macht derweil ein Schüler des Gelehrten, den die Abenteurer begleiten, eine beunruhigende Entdeckung. Aufgrund dieses Fundes eilt er sodann, in Begleitung einer ihm gut bekannten Söldnerin, die Reisegruppe vor drohenden Gefahren zu warnen.
Nach einer ereignisreichen Reise, während derer die Charaktere durch verschiedene Sequenzen und diverse Dialoge etwas an Tiefgang gewinnen, nähern der Gelehrte und sein Gefolge sich schließlich ihrem Ziel. Doch bevor sie in die Grabstätte des lunarischen Feldherren eindringen, erleben sie noch eine nächtliche Vision: Zunächst ein geisterhaftes Abbild der Schlacht, mit der der erste Band eingeleitet wurde, anschließend werden die Traumbilder etwas skurriler. Sie weisen jedoch einen eindeutigen Bezug zu dem magischen Amulett auf, welchem der weise Mann einen Großteil seiner Studien gewidmet hatte. Bei der folgenden Erforschung der Grabstätte müssen die Protagonisten sich mit Rätseln, Fallen und Monstern herumschlagen, bevor sie die zentrale Kammer der unterirdischen Gruft erreichen. Hier treffen sie auf die sterblichen Überreste des lunarischen Feldherren, der auch im Tod noch sein Amulett trägt und ein mysteriöser Fluch wird gesprochen ...

Nach der passablen Einführung und dem schwächeren zweiten Teil bildet der Abschluss des ersten Buches derPath of the Damned-Reihe eindeutig den bisherigen Höhepunkt der Serie. Die Geschichte wird zügiger erzählt als zuvor, und die Charaktere gewinnen an Farbe. Darüber hinaus sind die Dialoge, bis auf wenige Ausnahmen, anspruchsvoller als in den vorherigen Bänden und auf gar zu platte Scherze wird weitestgehend verzichtet. Insbesondere hierin ist eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber den vorherigen Bänden zu erkennen. Wenn dieser Trend sich fortsetzen sollte, dann darf man durchaus auf die zukünftigen Bände der Reihe gespannt sein.

Fazit:
Der abschließende Band des ersten Buchs des Path of the Damned weist vom Niveau her eine deutliche Steigerung gegenüber seinen Vorgängern auf und bietet grundsolide Comic-Unterhaltung. Allerdings hat die Serie trotzdem noch einiges an Steigerungspotential und ist auch im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis nur bedingt zu empfehlen.




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