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Blutschuld
Von Oliver Schönen

Rezension erschienen: 15.06.2004, Serie: Belletristik, Autor(en): Tanya Huff, Verlag: Feder und Schwert, Seiten: 335, Erschienen: März 2003, Preis: 12,95 Eur


Der 335 Seiten starke Roman von Tanya Huff mit dem Titel »Blutschuld« schließt den Zyklus der fünfteiligen Reihe um den Vampir Henry Fitzroy und seiner Begleiterin Vicki Nelson ab. Der Schreibstil in diesem Roman ist flüssig und angenehm zu lesen. Der Roman ergeht sich nicht in irgendwelchen Detailerklärungen um das Vampirsein und spart sich auch Erläuterung über das Warum und Wieso bei Vampiren. Vielmehr steht die Geschichte im Vordergrund.

In dieser geht es um Organhandel und deren Hintermänner. Henry wird in einer Nacht von einem Geist besucht und wird gezwungen sich seiner anzunehmen. In jeder Nacht darf er dem Geist eine Frage stellen, beantwortet der Geist diese mit ‚Ja’, so verschwindet er. Ist die Antwort des Geistes jedoch ‚Nein’ so stirbt jemand in Henrys Umfeld.
Alleine sieht sich der Vampir Henry dieser Aufgabe nicht gewachsen und bittet seine Freundin, frühere Geliebte und nun auch Vampirin Vicki um Rat. Seines Zeichen Privatermittlerin kommt Vicki dieser Bitte nach und reist mit ihrem Geliebten Officer Celluci an. Doch bei Ankunft beginnen die Probleme bereits. Die Traditionen der Vampire, sich niemals ein Revier untereinander zu teilen stehen im Wege. Henry wird im Verlaufe des Romans eines Besseren belehrt und diese Traditionen entwickeln sich immer mehr als etwas, was nicht mehr bestand hat.

Neben diesem Strang an Handlung findet natürlich auch die Ermittlungen bezüglich es Geistes statt und nach kurzer Zeit finden sich auch Hinweise in Form einer Leiche im Hafenbecken, die denen des Geistes sehr ähneln. Die Besonderheit bei diesem Fund ist, das der Leiche die Nieren fehlen. Recht schnell ist der Verdacht im Vordergrund, dass es sich um Organhandel könnte. Mit allerlei Verstrickungen, Vermutungen und Ermittlungen wird dieser Fall auch gelöst. Dem Roman und damit auch der Serie wird ein gebürtiger Abschluss gegeben.

Fazit: Der Roman liest sich sehr einfach und flüssig. Die Geschichte steht im Vordergrund, hat allerdings wenig Überraschendes. Mit Vampire aus der »Welt der Dunkelheit« hat dieser Roman nichts zu tun.
Der Roman bietet kurzweilige, entspannende Unterhaltung. Das Preis/Leistungsverhältnis ist meiner Meinung nach nicht wirklich ausgewogen, da es doch etwas viel Geld für sparsame Unterhaltung ist.
Meine Note: 5 von 10




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