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Blutpakt
Von Oliver Schönen

Rezension erschienen: 15.11.2004, Serie: Belletristik, Autor(en): Tanja Huff, Verlag: Feder und Schwert, Seiten: , Erschienen: 2003, Preis: 12,95 €


Wieder sind Vicki, Mike und Henry unterwegs, um mysteriöse Vorgänge zu erforschen: Auf 334 Seiten wird ein Fall geklärt, der der Privatdetektivin mehr an die Substanz geht als jeder zuvor. Diesmal geht es um die Wissenschaft und was sie zu verbringen vermag, wenn man nicht die konventionellen Wege einhält. Außerdem erfahren wir in diesem vierten Band der Romanreihe von Tanya Huff endlich mehr über das Verhältnis zwischen Vicki, Mike und Henry.

Alles beginnt damit, dass Vicki erfährt, dass ihre Mutter gestorben ist. Nur durch einen Zufall findet die Detektivin bei der Beerdigung heraus, dass ihre Mutter nicht im Sarg liegt, sondern wohl gestohlen wurde. Selbstverständlich nimmt Vicki, unterstützt durch Mike und Henry, die Suche auf. Zugleich muß sie mit Schuldgefühlen gegenüber ihrer Mutter fertig werden, die wenige Tage vorher versucht hatte, sie zu erreichen.
Die Autorin überzeugt durch eine flüssige Erzählweise: Die Geschichte fesselt schnell, ist allerdings von Anfang an recht übersichtlich und enthält, bis auf das Finale, wenig wirklich Überraschendes. Zudem versteht es die Autorin, den Charakteren Tiefe zu verleihen und innere Konflikte der einzelnen Protagonisten geschickt in die Geschichte einfließen zu lassen.

Fazit: Mir hat dieser Roman gut gefallen. Er ist leichte Kost und gut für gemütliche Abendstunden geeignet.
Trotz des recht durchsichtigen Plots kann man ihn doch nicht so leicht aus der Hand legen. Auch ohne die anderen Romane der Reihe ist er zu verstehen; einige Andeutungen, die sich auf Vorangegangenes beziehen, versteht man dann halt nicht. Meiner Meinung nach ist das Preis/Leistungsverhältnis hier also sehr gut.




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