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Alien vs. Predator 2 - Primal Hunt
Von Stefan Sauerbier

Rezension erschienen: 20.09.2002, Serie: Gesellschaftsspiele, Autor(en): PPGI/Fox Interactive, Verlag: Vivendi Universal Interactive Publishing, Seiten: , Erschienen: 2002, Preis: 25 €


Ein einzelner versprengt lebender Predator findet während einer seiner Streifzüge über den Planet LV-201 ein mystisches Artefakt, mit dessen Hilfe er - laut einer Legende - die Macht erhält, die erbarmungslosen Aliens in Schach zu halten und ihren Geist zu kontrollieren. Eingeschlossen in einem Stasis-Feld für 500 Jahre wird der Predator unabsichtlich von Dunya, einer geldgierigen Söldnerin, befreit, als sie das Artefakt entwendet. Indessen versucht ein PredAlien das Artefakt zu zerstören, um die Unverletzbarkeit seiner Art wieder zurück zu holen, bevor Dunya in Sicherheit ist.
(Covertext)

Was ist neu bei dieser Erweiterung?
Ungefähr ein Jahr nach der Veröffentlichung des Hauptspiels bringt Sierra nun ein Expansion Pack auf den Markt. Mit dem Expansion Pack hat man die Wahl ob man als Predator, als Predalien oder als Corporate-Söldner in den Kampf zieht. Im Hauptspiel standen anstelle der Corporates Marines zur Auswahl. Allerdings unterscheiden sich diese nur im Namen und insgesamt drei neuen Waffen: Der Doppel-Pistole, Pulsgewehr und einem Raketenwerfer. Zusätzlich kann man nun auch den "Alten Predator" steuern, welcher dem Predator aus AvP2 zwar ähnelt, aber dessen Kampagne rund 500 Jahre vor den Ereignissen des ursprünglichen Spiels spielt. Der alte Predator hat Zugriff auf eine neue Waffe, und zwar der Energie-Flechette, die am rechten Handgelenk des Predators befestigt ist. Das Predalien unterscheidet sich nur in dem Punkt, dass man nun einen Kopfbiss-Angriff hat.

Die Grafik
Das Leveldesign ist recht einfallslos. Für jeden Charakter wird dieselbe Map verwendet um die jeweils auf ihn angepasste Story zu erleben. Hierbei kämpft man gegen Massen an Gegnern. Ab und an kann das ja ganz nett sein, aber wenn es permanent geschieht kommt weder Spannung im Spiel auf und man weiß immer, was gleich geschieht, denn hinter jeder Ecke lauern Scharen von Gegnern.
Neben dem vielen Gemetzel ist diese Erweiterung eher mager ausgefallen. Drei Missionen für jede Kampagne, also insgesamt 9 Missionen. Der Multiplayer-Modus wurde ein wenig erweitert, da man jetzt 4 neue Maps besitzt und es gibt ein Feature zur Selbstzerstörung beim Predator, welche aber äußerst selten zum Einsatz kommt.

Grafik & Sound
Die Erweiterung basiert auf der Engine des Hauptspielt und weist damit keine wirklichen Verbesserungen auf. Hoch anrechnen muss man aber den besonders atmosphärischen Sound, der ja schon im Hauptspiel überzeugte und die deutsche Sprachausgabe und die deutschen Texte.

Fazit
Wer schon ein Fan des Hauptspiels war, der sollte sich diese Erweiterung nicht entgehen lassen. Für nur knapp 20 Euro erhält man insgesamt neun neue Missionen, drei neue Charaktere, drei neue Gegner, vier neue Waffen und vier neue Maps für den Multiplayermodus, sowie Patches und Updates, die seit Erscheinen des Hauptspiels erschienen sind.
Man kann sich diese Erweiterung getrost zulegen, auch wenn es hier und da ein paar ein paar Mankos gibt. Zum Spielen wird die deutsche Vollversion von Aliens vs. Predator 2 benötigt.




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