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Firuns Atem
Von Andreas Keirat

Rezension erschienen: 20.09.2000, Serie: Rollenspiel, Autor(en): Thomas Finn, Ralf Hlawatsch, Stefan Küppers, Anton Weste, Hademar von Wieser, Verlag: Fantasy Productions GmbH, Seiten: 96, Erschienen: 1999, Preis: 39.95 DM


Hintergrund: Der Regionalband beschäftigt sich mit dem hohen Norden Aventuriens. Auf den drei großformatigen farbigen Karten sieht man die geographischen Ausmaße der Nebelzinnen und des Yetilandes, der Firnklippen und der Schwadenküste, sowie die Grimmfrostöde und die Brecheisbucht.
Das Buch beginnt mit einer kurzen Abhandlung über die Eiszeiten und die Völker unter dem Nordlicht. Dem schließt sich die historische Erkundung des Nordens an. Weitere Abschnitte beschäftigen sich mit Gletschern und dem Wetter in der nördlichsten Region.
Ohne Götterglaube kann dort oben kaum jemand lange überleben. Der Firunskult und absonderliche Phänomene werden ebenfalls kurz skizziert, bevor man zum Hauptkapitel, der detaillierten Beschreibung der Gegend und ihrer wenigen Siedlungen, übergeht. Neben den reinen geographischen Sachverhalten erfährt der Leser etwas über die Handelsmöglichkeiten mit den Einheimischen und die Schätze, die dort oben warten.
Auch in einer so abgelegenen Region gibt es verschiedene Volksstämme, mit denen man sich beschäftigen sollte, bevor man zu einer Expedition aufbricht. Grundlegende Verhaltensweisen und die Gefährlichkeit von Firnelfen, Yetis, Fjarningern, wilden Zwergen, Shurachais, Schneegoblins und Affenmenschen werden in einem gesonderten Kapitel beschrieben.
Da die böse Pardona sich in einem Teil dieser Region breitgemacht hat, widmet man ihr ein eigenes Kapitel, um die schrecklichen Vorkommnisse und Kreaturen des Schattens zu beschreiben.
Am Schluß des Buches findet man wie gewohnt die Daten von Persönlichkeiten der Region, sowie der Pflanzen und Tiere, die dort heimisch sind.
Das Buch ist sehr gut geschrieben und gehört zweifelsohne zu den besten Regionalbänden. Es bietet für einen Meister viele Möglichkeiten für Abenteuer, sofern die Mitspieler der wohl gefährlichsten Region die Stirn bieten wollen und nicht beleidigt sind, wenn in der Unwirtlichkeit ihr liebgewonnener Held an Kälte oder durch wilde Tiere stirbt.




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