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Mark Brandis Raumkadett #01: Aufbruch zu den Sternen
Von Nils Rehm

Rezension erschienen: 06.08.2014, Serie: Auditorium, Autor(en): Balthasar v. Weymarn und Nikolai v. Michalewsky, Verlag: Universal Family Entertainment GmbH, Seiten: , Erschienen: 2014, Preis: 9,95 EUR


Die neue Hörspielreihe Mark Brandis - Raumkadett spielt Ende des 21. Jahrhunderts. Mark Brandis ist gerade 13 Jahre alt und saugt alles auf, was mit Raumfahrt zu tun hat. Sein Traum ist es, eines Tages Pilot zu werden.

In Aufbruch zu den Sternen wird seine Unerfahrenheit prompt von der attraktiven 16-jährigen Nina ausgenutzt, die mit seiner Hilfe in ein geheimes Astronauten-Ausbildungszentrum einsteigt. Sein Ziel: Das Herz der Schönen erobern; ihr Ziel: Ein Artefakt aus dem Komplex mitgehen lassen, um sich damit die Mitreise bei einem Abenteuerurlaub mit einem netten anderen Jungen zu erkaufen. Es kommt, wie es kommen muss: Die beiden werden entdeckt und während Nina ihr Vorhaben durch ein Autogramm des ersten Venuspiloten erfolgreich krönt, wird Brandis mit einem Sperrvermerk von künftigen Ausbildungen zum Piloten ausgeschlossen. Um dennoch seinem Traumziel näher zu kommen, geht Brandis als blinder Passagier an Bord eines Raumfrachters und startet damit unwissentlich in ein kurzes, aber wildes und extrem gefährliches Abenteuer.
Insgesamt zeigt sich Brandis schon in jungen Jahren mit erstaunlichen Fähigkeiten gesegnet. Anhand von Sternenkonstellationen kann er im Kopf Kurse berechnen, er kennt zahllose technische Details. Nur im Umgang mit Menschen fehlt ihm noch viel.

Technisch gibt es an dem Hörspiel nichts zu bemängeln. Die Geschichte weiß zu gefallen, zumal Zufall und Glück zum jungen Brandis viel besser passen als zum erfahrenen älteren Pendant, das seinerseits bei geplanten Vorgehen glaubhafter wirkt. Das Sprecherensemble arbeitet zudem auf dem selben hohen Niveau der ersten Serie. Gut gefallen hat mir auch der Erzähler - hier der erwachsene Mark Brandis, der teilweise die Handlung der Vergangenheit kommentiert. Dabei wirkt er aber nicht besserwisserisch, sondern schwelgt eher in Erinnerungen.

Fazit: Aufbruch zu den Sternen ist eine gut gelungene Ergänzung zur Haupthörspiellinie um Mark Brandis. Sie fügt sich nahtlos in die Saga ein. Die anfänglich aufkommende Kinderhörspielstimmung à la Funkfüchse, Drei ??? oder TKKG wird schnell durch die Erlebnisse des jungen Brandis im Raumfrachter aufgehoben, die sofort klarmachen: Wir sind hier im Michalewsky-Universum.




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