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Jack Slaughter 17 - Gedankenspione
Von Christian Kretschmer

Rezension erschienen: 20.05.2013, Serie: Auditorium, Autor(en): , Verlag: Universal Family Entertainment GmbH, Seiten: , Erschienen: 2013, Preis: 9,90 EUR


Inhalt:
Zwölf Uhr mittags, High Noon. Zwei Delinquenten stehen vor einem russischen Erschießungskommando. In aller letzter Minute werden sie weg teleportiert und finden sich auf dem Friedhof von Jacksonville wieder. Bei den Beiden handelt es sich um niemanden geringeren als John und Barbara Slaughter, Jacks Eltern. Lucy Lucifer hat sein Versprechen gehalten und sie aus Russland zurückgeholt.

In der Zwischenzeit hat Jack, zum wiederholten Mal, sein Auto im Parkverbot geparkt. Zu seiner und vor allem zu Tony Bishops Verwunderung kann dieser die Politesse davon überzeugen, dass er Prinz Charming ist. Aus diesem Flirt entwickeln sich schwerwiegende Folgen für Tony. Er verliert seine Unschuld an die Politesse. Dazu kommt noch, dass es für die Dame auch das erste Mal war, sie sich nun unsterblich in Tony verliebt und ihn heiraten möchte.

Während Tony damit beschäftigt ist, sich vor seiner Herzdame zu verstecken, lernt Jack Slaughter endlich seine Eltern kennen. Ohne große Wiedersehensfeier berichten sie ihm ihre Erlebnisse in Russland. Bevor John und Barbara erschossen werden sollten, wurde ihnen eröffnet, dass eine Operation läuft, die Präsident Reagan umdrehen wird. Diese Manipulation soll dafür sorgen, dass die Atombomben der USA eben auf dieses abgeworfen werden. Darüber hinaus haben Jacks Eltern erfahren, dass ein "Schläfer-Agent" auf Jack angesetzt wurde, mit dem Auftrag ihn zu beseitigen.

Lucy Lucifer ist währenddessen damit beschäftigt, einen Plan zu erstellen, wie er Jack Slaughter töten kann. Er verbündet sich mit Professor Doom, um seine Pläne Wirklichkeit werden zu lassen. Dieser soll für die Ausführungen als Lohn ein Mal die Woche Jacks Seele ausgeliehen bekommen. Doom macht sich auch sogleich daran, seine Anweisungen in die Tat um zu setzten. Er beauftragt seinen Gehilfen Basil Creeper damit, Jack Slaughter zu berichten, dass er gestorben sei. Bei diesem Unterfangen fällt Basil in die Hände von John und Barbara Slaughter. Diese sind nämlich Gedankenspione. Sie bringen Basil dazu, Professor Doom "Hass" (Handbuch der schwarzen Seelen) zu entwenden und ihn somit zu entwaffnen.

Am Ende entpuppt sich mal wieder ein Bewohner von Jacksonville als etwas, was er doch nicht war. Und natürlich gibt es auch in dieser Folge wieder einen Schminktipp von Grandma Abigail.

Das Booklet:

Dieses Mal ist im Booklet ein kurzer Text "Bist Du ein Schläfer-Agent?" enthalten. Dieser liefert Informationen, um herauszufinden, wie jeder zu einem Schläfer-Agenten werden kann oder wer gar schon einer ist. Dazu gibt es die Sprecherliste, bei der in dieser Ausgabe leider ein Absatzfehler enthalten ist. Hinzu kommt eine Übersicht aller Folgen.

Fazit:

Das Ende von Folge 16 könnte vermuten lassen, dass diese Folge eine direkte Fortsetzung ist. Den offenen Fragen kommt Nummer 17 jedoch nicht nach. Es wird zwar des Öfteren erwähnt, dass Jacks Seele zurückgewonnen werden soll, aber weitergeführt wird dieser Handlungsstrang nicht. Eher das Gegenteil ist der Fall, es kommen mehrere offene Fragen hinzu. Beispielsweise: Welchen genauen Auftrag hatten Jacks Eltern in Russland? Es ist zu hoffen, dass sich die Macher der Serie nicht verrennen und immer mehr Dinge im Unklaren lassen.
Für mich wirkt die Folge etwas überladen. Es passiert sehr viel und es tauchen wie bereits erwähnt, viele offene Fragen auf. Dadurch wird diese Folge aber auch wichtig. Sehr wahrscheinlich werden die nächsten Episoden von Jack Slaughter auf ihrer Handlung aufbauen. Fans der Serie kommen hier sicher auf ihre Kosten, alleine schon weil Tony Bishop endlich Erfolg bei Frauen hat und immerhin das Rätsel um Jack Slaughters Eltern ein wenig gelüftet wird.




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