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Starfleet Academy 2: Die Grenze
Von Christoph Schubert

Rezension erschienen: 20.01.2013, Serie: Belletristik, Autor(en): Rudy Josephs, Verlag: Cross Cult Verlag, Seiten: 224, Erschienen: 2012, Preis: 9,90 €


Die Academy Reihe des Star Trek Universums behandelt die Zeit der klassischen Enterprise Crew auf der Akademie der Sternenflotte, also zur Zeit ihrer Ausbildung. Tragende Elemente sind dabei die Beziehung zwischen dem kühlen Spock und Uhura, McCoys Aufstieg als unkonventioneller Mediziner und natürlich Kirks Versuche, mit den strikten Vorschriften der Flotte fertig zu werden und stets die Gradwanderung zu pflegen.

Band 2 Die Grenze dreht sich vornehmlich um das Leben am Campus, die Beziehungen zwischen den Studenten und natürlich das Leben neben der Universität - also um typisches Studentendasein. Dabei dürfen "außeruniversitäre Studien" natürlich nicht fehlen. An erster Stelle inoffizielle Kraftvergleiche der vermeintlichen Alphatiere. Klar, dass Kirk da mit am Start ist. Und Start ist gleich das Stichwort, denn ein äußerst gefährlicher Geländelauf soll festlegen, wer in der Klasse die Hosen an hat.
Doch nach und nach stellt sich heraus, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Als der erste Student an der Uni stirbt, der zuvor noch von einer Klippe stürzte und eine weitere Studentin ins Koma fällt, gehen Spock und Kirk den Dingen auf die Spur - unabhängig voneinander, jeder auf seine Weise. Schließlich sind die beiden zu dieser Zeit alles andere als gute Freunde. Brisant wird die Sache, als die Spur zu McCoy führt.

Die Grenze mag Star Trek Stereotypen bedienen als gäbe es kein Morgen und ist doch spannend. Natürlich ist Kirk der uneigennützige Held, trotzdem hat die Geschichte genug Tiefgang, um über das gesamte Buch hinweg interessant zu bleiben.
Etwas eigentümlich erscheint nur die Aufmachung. Natürlich trägt es dazu bei, die Personen auf dem Einband wie die Darsteller des letzten Kinofilms zu gestalten, die Schriftgröße erinnert aber eher an ein Jugendbuch.

Fazit: Wer sich von der sehr verkäuferischen Aufmachung nicht täuschen lässt, findet in Die Grenze einen zwar leichten, aber spannenden Roman über die Studentenzeit der Enterprise-Crew, noch bevor sie zueinander fanden. Wer selbst mal an der Uni war, wird seine eigene Studentenzeit im einen oder anderen Kapitel wiedererkennen. Somit ist das Buch auf jeden Fall ein guter Griff. Vorsetzung erbeten!




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