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StarTrek - Vanguard 7: Das jüngste Gericht
Von Christoph Schubert

Rezension erschienen: 20.01.2013, Serie: Belletristik, Autor(en): Dayton Ward, Kevin Dilmore, Verlag: Cross Cult Verlag, Seiten: 360, Erschienen: 2012, Preis: 12,80 €


Auf einem abgelegenen Planeten, wo jeder gerne unter sich bleibt, bahnt sich Tim Pennington einen Weg zu einem alten Freund. Es hat lange gedauert, herauszufinden, wo er sich befindet, doch endlich hat Tim ihn gefunden: Diego Reyes.

So beginnt der vorletzte Band einer der größten Romanserien des Star Trek Universums. Diese Serie hat so einiges umgekrempelt: Vom Bau der Sternenbasis 47, demVerlust der Bombay, dem Aufstieg und Fall eines großen Commondores, der Beziehungen zwischen Klingonen, Romulanern und Menschen und deren Beziehung zur verschwiegenen Rasse der Tholianer.

Und im Zentrum all dessen steht die Entdeckung eines Genoms in einem Stück Schimmel, mit Informationen, die den Weg der uns bekannten Weiten des Alls für immer verändern, ja sogar zerstören könnte.

Ein ganzes System wurde deshalb vernichtet, eine Vielzahl von Individuen manipuliert, viele weitere dabei als Verluste hingenommen - von einer Sternenflotte, die sich eigentlich ganz anderen Werten verschrieben hat.

Doch bei Vanguard gibt es kein schwarz und weiß - alles ist grau und schnell merkt der Leser, dass er hier Teil einer einmaligen Geschichte ist, die so vieles beinhaltet, von einmaligen Wundern und fantastischen Heldentaten bis zu den Abgründen des menschlichen Daseins - humanoide Rassen eingeschlossen.

Band 7 widmet sich folgenden Haupterzählsträngen:
Ex-Commodore Diego Reyes befindet sich immernoch im Asyl auf der Omari Ekon, dem Schiff des skrupellosen orionischen Kaufmannprinz Ganz. Doch dieser hat die Privilegien, die Reyes ihm verschafft langsam satt. Reyes muss beseitigt werden, je schneller, desto besser.
Auf Nimbus III wurde Historisches vollbracht: Klingonen, Romulaner und Menschen haben eine gemeinsame Kolonie gegründet, doch dieser Friede scheint zu bröckeln, als Unruhen unter den Siedlern die Oberhand gewinnen.
Obwohl Ming Xiong und sein Team drei der gefürchteten Shedai in Artefakten gefangen halten, sind sie eigentlich keinen Schritt weitergekommen. Die Ingenieure suchen einen Weg mit einem der Wesen zu kommunizieren, um endlich zu verstehen, was diese uralte Rasse antreibt.

Nach dem sechsten Band, der mit kürzeren Geschichten ein wenig die Details der Serie aufarbeitete, dient Band 7 der Hinführung zum Grand Finale. Handlungsstränge werden wieder verknüpft, alte Rechnungen beglichen, sauber aufgeräumt, um Platz zu machen für den letzten Band.
Und so schließt sich auch im Roman der Kreis zurück zu Reyes und Pennington und endet mit einem Cliffhanger, der so einiges erahnen lässt - umso bitterer, da man doch noch ein wenig warten muss, bis mit Band 8 das Ende kommen wird - das Ende der Serie bestimmt, das Ende von Vanguard... Wer weiß?

Fazit:
Vanguard gibt wieder Gas, besonders auf der Omari Ekon geht die Post ab. Reyes und Ganz Possenspiele sind wirklich herrlich anzusehen und nehmen ein Großteil des Romans ein. Aber auch die Vorfällen auf dem "Planeten des intergalaktischen Friedens" bringen ordentlich Spannung rein. Diese beiden Schauplätze sind so fesselnd, dass ich das Buch nur so verschlungen habe. Jeder, der die Serie bis hierher verfolgt hat, kann jetzt unmöglich damit aufhören. Wann geht es endlich weiter, was verbirgt sich hinter dem Cliffhanger und was wird eigentlich aus dem Genom? Ich brenne darauf das Ende zu erfahren!
Und falls Ihr hier das erste mal von Vanguard hört, so beneide ich Euch, denn Ihr habt noch sieben unglaubliche Bände vor Euch.




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