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Dorian Hunter 18 - Kane
Von Nils Rehm

Rezension erschienen: 31.07.2012, Serie: Dorian Hunter, Autor(en): Marco Göllner, Verlag: Universal Family Entertainment GmbH, Seiten: , Erschienen: 2012, Preis: 9,95 Euro


Dorian Hunter: Dämonenkiller, ist ein echter Klassiker des Horrorgenres. In den siebziger Jahren erschien die gleichnamige Heftromanreihe, die dann ab 1984 in fünf Hörspielen wieder auflebte. Danach kam lange gar nichts. Inzwischen hat sich ein neues Team der alten Geschichten angenommen und weckt damit Erinnerungen an glorreiche Hörspielzeiten in den 80er Jahren um die Horrorserien Makabros, Larry Brent und natürlich John Sinclair. Die Hauptfigur, Dorian Hunter, entdeckt in der Hörspielreihe klassisch sich, seine Vergangenheit und seine Fähigkeiten erst von Folge zu Folge: Er ist einer der neun Söhne des Teufels und als solcher aus der Art geschlagen, denn er bekämpft die "Schwarze Familie".

Was kommt nach dem furiosen letzten Teil? Die Frage drängt sich auf, weil keine zwingenden Erzählstränge mehr offen im Blickfeld herumliegen. So ist es nur natürlich, dass die neue Folge Kane vor allem Spannungsaufbau in einer neuen Geschichte leisten muss.
Während sich Dorian zurückgezogen hat, um sich zu ordnen, geschehen auf seinem Anwesen seltsame Dinge rund um den jungen Phillip Hayward, der sich in seiner und Mrs. Pickfords Obhut befindet. Die Nachbarn, die Kanes - Enkel Jimmy und seine Großeltern-, versüßen dem Jungen das ansonsten isolierte Dasein. Aber alle haben ein Geheimnis, das allerdings nur angedeutet wird: Die Polizei stößt auf verstörende Fakten, als die alte Mrs Kane sie ruft, weil seltsame Dinge in ihrem Garten vorgehen. Es ist aber weniger die Tatsache, dass eine Leiter sich selbstständig in einem Baum zu stellen scheint, sondern dass Mrs. Kane schon längst verstorben ist...
Unklar bleibt für die Hörer an mancher Stelle, in welcher Zeit er sich gerade befindet. Viele Szenen könnten sich parallel abspielen oder aber auch mit Jahren Zeitversatz. Indizien gibt es für beides.

Die grafische Gestaltung von CD und Cover, die Technik, die Musik und natürlich die erstklassigen Sprecher fallen wieder gewohnt brilliant aus. Vor allem Tim Kreuer als Phillip Hayward ist schon eine Qualität für sich. Da freut man sich auf die weiteren Folgen.

Fazit: Kane ist nicht mit seinem Vorgänger vergleichbar, weil das Hörspiel die Geschichte wieder neu beleben muss. Das gelingt auch vollkommen. Kane ist spannend und legt zahlreiche neue Fährten aus. Mancher mag darin auch eine Schwäche erkennen. Kein Strang wird bis zum Ende erzählt und der Bezug zum Titel bleibt auch (noch) offen. Appetit auf mehr macht der 18. Teil der Serie aber auf alle Fälle.




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