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Zombies, Teil 1: Die göttliche Komödie
Von Christoph Schubert

Rezension erschienen: 12.06.2012, Serie: Comics, Autor(en): Peru, Cholet, Champelovier, Verlag: Splitter Verlag GmbH & Co. KG, Seiten: 48, Erschienen: 2011, Preis: 13,80 €


Sam ist gerade dabei sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Er ist auf dem besten Weg Manager bei McDonalds zu werden, seine Ex ist auch fast nicht mehr sauer, sein Kind liebt ihn und dann geht mal eben die Welt unter.

Als Sam einen Anruf seiner Tochter bekommt, da sie mit seiner Ex nach Seattle gefahren ist, wird ihm klar: Da muss er auch hin. Klassischer Zombiestoff soweit - ein Mann kämpft sich zu seiner Familie durch, hat ja auch bei The Walking Dead gut funktioniert.

Auf dem Weg triff Sam den kleinen Jungen Josh, dessen Mutter Sam kurz vorher vom Zombievirus "befreite". Mit ihm zusammen geht die Reise weiter auf ein Boot, bis sie letztendlich auf eine weitere Gruppe treffen.

Soweit geht das Comic den Gang so vieler Zombie-Umsetzungen, ob in Buch, Film oder Fernsehen und ist dabei weder Top noch Flop. Das ist schade, weil die Einleitung wirklich mal etwas anderes ist, die Hauptgeschichte aber leider nicht in diesem Stil weitermacht.
Somit dürfen wir gespannt sein, ob die Serie den Dreh noch hinbekommt und dann doch noch außergewöhnlich wird.

Etwas arg verwirrend ist hierbei, dass die Namen der beiden Hauptdarsteller so selten vorkommen, dass man sich am Ende fragt, wie die beiden denn jetzt eigentlich heißen. Man trifft dauernd neue Leute, aber keiner stellt sich vor. Aber dieser Sittenverfall ist sicherlich dem Weltuntergang geschuldet.

Handwerklich liegt das Buch voll auf Splitter-Niveau: Schönes wenn auch unhandliches Großformat und sauber gezeichnet Panels vereinen sich zu gewohnter Qualität.

Fazit: Der Zombiefan will mehr als Einheitsbrei. Es wurden schon so viele Geschichten erzählt, die Kunst ist aber in diesem Genre seine Nische zu finden. Manchen gelingt dies, anderen aber auch nicht. Wir sind gespannt auf Band 2 und werden sehen, ob wir dann noch weiter lethargisch dahinschlurfen, oder diesen Virus bekämpfen.




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