Willkommen Gast - LORP.de v2.45.00
LORP.de  
Seite drucken Seite empfehlen Leserbrief schreiben Translate into English with Google
 

Startseite » Rezensionen » Auditorium » Hörspiele » Dorian Hunter 17: Das Dämonenauge

Dorian Hunter 17: Das Dämonenauge
Von Nils Rehm

Rezension erschienen: 20.03.2012, Serie: Dorian Hunter, Autor(en): Marco Göllner und Neal Davenport, Verlag: Universal Family Entertainment GmbH, Seiten: , Erschienen: 2012, Preis: 9,99 EUR


Dorian Hunter: Dämonenkiller, ist ein echter Klassiker des Horrorgenres. In den siebziger Jahren erschien die gleichnamige Heftromanreihe, die dann ab 1984 in fünf Hörspielen wieder auflebte. Danach kam lange gar nichts. Inzwischen hat sich ein neues Team der alten Geschichten angenommen und weckt damit Erinnerungen an glorreiche Hörspielzeiten in den 80er Jahren um die Horrorserien Makabros, Larry Brent und natürlich John Sinclair. Die Hauptfigur, Dorian Hunter, entdeckt in der Hörspielreihe klassisch sich, seine Vergangenheit und seine Fähigkeiten erst von Folge zu Folge: Er ist einer der neun Söhne des Teufels und als solcher aus der Art geschlagen, denn er bekämpft die "Schwarze Familie".

Das Dämonenauge führt fast alle bisherigen Erzählstränge zu einem vorläufigen Ende. Hunter hat erfahren, dass Asmodi mittels eines Pfands zur Strecke gebracht werden kann, das er Valiora gegeben haben soll. Es ist sein Auge, das sich jetzt in der Obhut von Valioras Voodoo-Mutter befindet. Asmodi und Hunter liefern sich in der Folge eine Art Wettrennen.

Bis hierhin befindet sich der Hörer auf dem zuletzt aktuellen Informationsstand. Was danach passiert, stellt Vieles auf den Kopf. Aber dafür weiß man am Ende, wer Valiora und Asmodi wirklich sind und was mit Mackandal geschehen ist. Außerdem erreicht Hunter mit einem Trick sein größtes Ziel. Nur zwei Fragen bleiben offen: Was wird aus Hunters Frau Lilian und warum hilft der Dämon Olivaro dem Dämonenkiller Hunter, seine Ziele zu erreichen?

Insgesamt ist Das Dämonenauge eine sehr geradlinige, actionreiche Folge ohne Schnörkel. Durch die erneut parallel laufenden drei Handlungsstränge, bei denen der Schwerpunkt aber auf den Erlebnissen Hunters liegt, wirkt der Teil 17 aber nicht störend simpel.

Grafische Gestaltung von CD und Cover, die Technik, die 70er/80er-Jahre-Musik und natürlich die erstklassigen Sprecher fallen gewohnt brilliant aus. [Aber: Oliver Kalkofe ist dieses Mal nicht mit von der Partie.]

Fazit: Das Dämonenauge ist ein spannendes Hörspiel, das gut zu unterhalten weiß. Es ist bisher - im Hinblick auf den Fluss der Geschichte - das radikalste Hörspiel der Reihe und schon alleine deshalb Pflicht für alle Fans.




LORP.de Copyright © 1999 - 2017 Stefan Sauerbier, Alle Rechte vorbehalten.