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Jack Slaughter: Die Tochter des Lichts 15 - Bedrohung aus dem All
Von Ralf Sandfuchs

Rezension erschienen: 28.12.2011, Serie: Auditorium, Autor(en): , Verlag: LPL records e.K., Seiten: , Erschienen: 2011, Preis: 9,99


Seit nunmehr 15 Episoden begleiten wir als Fans die "Tochter des Lichts" auf seinem Weg. Ihr Name ist immer noch... Jack Slaughter.
Und wer jetzt meint, ich hätte in den obigen Satz ein paar grammatikalische Fehler eingebaut, der sollte sich schnell die ersten Folgen dieser im positivsten Sinne blödsinnigen Serie besorgen. Ansonsten wird er anhand der schieren Masse an Charakteren und wieder angesprochenen Handlungsstränge auf dieser CD verzweifeln.
Aber für diejenigen, die die ersten 14 Folgen schon kennen: Ja, es ist wahr, Jack Slaughter ist zurück, zusammen mit seinem Kumpan Tony Bishop und dem parapyschologischen Bikini-Model Kim Novak, mit der Puppe Ponytail und den anderen Charakteren, die wir kennen und lieben gelernt haben.
Nachdem die bisherigen Folgen so ziemlich alle denkbaren (und manche undenkbaren) übersinnlichen Kreaturen abgegrast haben, sind jetzt die Außerirdischen an der Reihe, Jacksonville zu terrorisieren.

General Wilson, der in der letzten Folge überraschend aufgetauchte Affe, entpuppt sich nämlich als wahnsinniger außerirdischer Gewaltherrscher, der mit einem abgestürzten Meteoriten auf die Erde gekommen ist und dessen Gefolgsleute nun die Körper der Menschheit übernehmen wollen, um letztlich den ganzen Planeten zu erobern.
Und wer könnte sich ihm in den Weg stellen? Nein, falsch geraten, ausnahmsweise mal nicht Jack Slaughter, denn der fällt als einer der ersten den fremden Einflüsterungen zum Opfer.
Stattdessen zeigt sich aber, dass Bob, der seltsam lallende Dauerkunde der Videothek, in der Jacks Kumpel Tony Bishop arbeitet, in Wirklichkeit ein knallharter Weltraum-Cop namens Robert Stark ist.
Er ist nun die letzte Hoffnung der Menschheit...

Leider muss man zugestehen, dass sich die jüngsten Folgen von Jack Slaughter sich nicht immer durch eine konsistente Qualität ausgezeichnet haben. Absolute Highlights wie Ponyhof des Grauens wechselten sich mit eher schwachen Folgen wie Draculas großes Comeback ab.
Bedrohung aus dem All fällt leider eher in die letzte Kategorie. Ausgehend von einer angemessen absurden Grundidee (ein Äffchen will die Welt erobern und tritt gegen einen scheinbar Schwachsinnigen an) läuft die Handlung ohne allzu viele Überraschungen ab. Vor allem fehlt eine Steigerung im Ablauf der Handlung, und auch ein wirklich überraschender Twist am Ende kann das Ruder nicht mehr weit genug herum reißen.
Dabei heimst das Hörspiel technisch wie erwartet viele Pluspunkte ein. Musik, Sprecher und Effekte sind mal wieder auf höchstem Niveau, nur das Drehbuch kann eben nicht ganz mithalten.
Wohlgemerkt, auch ein schwacher Jack Slaughter kann immer noch mit einem Großteil der Konkurrenz mithalten, allein schon deshalb, weil die bizarre Welt der "Tochter des Lichts" mit all ihren verrückten Haupt- und Nebencharakteren weiterhin zu gefallen weiß. Man ist also nie versucht, die Stop-Taste zu drücken.
Trotzdem, der letzte Kick, das letzte Quäntchen Esprit, um Großartigkeit zu erreichen, fehlt leider.
Hoffen wir also, dass die nächste Folge (Asmodianas Todesring) wieder an alte Stärken anknüpft.




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