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Die Geister von Troy 1: Albumen der Geist
Von Christoph Schubert

Rezension erschienen: 31.12.2011, Serie: Comics, Autor(en): Arleston, Melanyn, Herenguel, Verlag: Splitter Verlag GmbH & Co. KG, Seiten: 56, Erschienen: 2011, Preis: 13,80 Eur


Die Geister von Troy steht in der Tradition einer ganzen Reihe von "Troy"-Geschichten und spielt auf dem nördlichen Kontinent Hedulien im Jahr 2600, in einer mittelalterlichen Welt.

Während eines Turniers wird Baron von Nachtschatten ermordet. Er hinterlässt eine Tochter Libelle und die drei Söhne Hummel, Mücke und Zecke, die nun mutterlose Waisen geworden sind. Dem ältesten Bruder obliegt die neue Führung der Baronie, doch in einem folgeschweren Unfall, verbunden mit dem tragischen Tod des Vaters, verliert er den Verstand.
Dies nutzt Zecke, um die Herrschaft an sich zu reißen und gegen seine Geschwister zu intrigieren.
Libelle, die einzige Tochter des verstorbenen Barons, unternimmt derweil alles Mögliche, um dem verschlagenen Bruder das Handwerk zu legen. Und auch der jüngste Bruder Mücke, wird schnell zu einem entscheidenden Baustein der Geschichte, denn er verfügt über die Fähigkeit Geister zu rufen.

Die Zeichnungen des Comics sind äußerst realitätsnah, die Farben eher gedeckt. Die Story erinnert in der Darstellung der Charaktere und dem Humor nach, stark an die alten Asterix-Bände. Dem Leser schwant ein wenig, dass es in der Baronie kaum große Leuchten gibt. Die Situationskomik gleitet oft in den Slapstick ab, was gerade bei der Beerdigung des verstorbenen Vaters arg verwirrt.
Als die Story aber nach der Hälfte des Buches an Fahrt gewinnt, können sich auch anspruchsvollere Leser am Buch begeistern.

Handwerklich steht Die Geister von Troy in der Tradition von Splitter. Das Buch weist den guten Standard des Verlags auf, ist sauber verarbeitet, gut gedruckt und wurde in dem gewohnten und geschätzten Großformat veröffentlicht.

Fazit: Die Geister von Troy 1 braucht ein wenig, um an Fahrt zu gewinnen. Das ein oder andere Element erinnert durchaus ein wenig an Asterix, doch im Verlauf der Geschichte steigt auch die Spannung – und damit auch die Vorfreude auf den zweiten Band.




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