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Star Trek - New Frontier 4 - Die Waffe
Von Christoph Schubert

Rezension erschienen: 10.11.2011, Serie: Belletristik, Autor(en): Peter David, Verlag: Cross Cult Verlag, Seiten: 279, Erschienen: 2011, Preis: 12,80 €


Mit New Frontier stößt das Start Trek-Genre in neue Welten vor und wirbelt mit dem forschen Captain Calhoun den Staub unter Roddenberrys Talaren mächtig auf. Diese Serie gilt als Meilenstein, wurden mit ihr doch das erste mal die ausgetretenen Pfade verlassen. Drei Bände wussten uns bereits zu begeistern und die Messlatte liegt hoch. Kann Band vier das Tempo halten?

Nachdem Captain Calhoun seiner Bürde entkommen ist, von den Zondarianern als Messias verehrt zu werden, gilt es die Wunden zu lecken, den Heiligenschein wieder einzupacken und weiter die neuen Grenzen zu erweitern. Da sich mittlerweile im ehemals thallonianischen Imperium herumgesprochen hat, dass die "Excalibur" unterwegs ist, mangelt es nicht an Bittschreiben.

Doch eine vermeintlich einfache Mission wird schnell zur äußerst heiklen Angelegenheit, als sich herausstellt, dass die zu befördernde Person Leflers Mutter ist – was prinzipiell nicht weiter berauschend wäre, wenn diese nicht eigentlich schon eine ganze Weile unter der Erde liegen, bzw. im Raum verstreut sein sollte.
Das Ganze wird noch mysteriöser, als diverse Crewmitglieder Puzzelstück nach Puzzelstück finden, welche die vergangenen drei Bände in einem wesentlich größeren Licht erscheinen lassen.
Dabei werden die bereits begonnenen, äußerst unterhaltsamen, Stelldicheins diverser Crewmitglieder konsequent weitergeführt und auf die Spitze getrieben.

Somit ist dieser vierte Band auch genau das – ein Buch, das die Fäden zusammenführt, aber letzten Endes doch genug lose Fransen hinterlässt, um weiterhin interessant zu bleiben. Dabei bleibt die Auflösung des Metaplots bis auf die allerletzten Seiten völlig offen. Sind diese dann um, hat man ein breites Grinsen auf dem Gesicht – abstruser kann man einen Roman nicht beenden.

Fazit: Die Waffe ist vor allem ein Mysterie-Krimi – mit jedem neuen Kapitel erfährt man zwar stets ein wenig mehr, stellt sich aber gleichzeitig neue Fragen. Der Band ist sehr skurril und gipfelt in einem Finale, welches suspekter nicht sein könnte. Hut ab, die Serie erfährt einen Zwischenhöhepunkt, der richtig Laune auf mehr macht!




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