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Duckomenta Memo
Von Christoph Schubert

Rezension erschienen: 23.07.2011, Serie: Gesellschaftsspiele, Autor(en): interDuck, Verlag: Pegasus Spiele GmbH, Seiten: , Erschienen: 2011, Preis: 14,95 €


Die Künstlergruppe interDuck hat sich dem ehernen Auftrag verschrieben das "Weltkulturerbe" Entenhausens zu wahren und in ihrer Ausstellung "Duckomenta" der Allgemeinheit zu präsentieren. Faktisch zeigt diese Exposition kunsthistorische Klassiker mit großer Schnauze – das heißt mit Schnabel. Mit viel Feingefühl wurden die Kult-Enten in große Werke integriert. Diese neuen Kunstwerke zieren die Vorderseite der 60 Memory-Karten.

Das Spielsystem ist jedem bekannt: Die Karten werden auf die Rückseiten gedreht und jede Runde darf ein Spieler zwei davon umdrehen. Stimmen die Bilder überein, so nimmt man sich diese und weiter geht’s, bis keine Karten mehr da sind. Die Ente mit dem größten Haufen hat am Schluss gewonnen.

Aber Duckomenta Memo kauft man nicht wegen dem Spielprinzip, sondern wegen seiner wirklich schön gestalteten Kärtchen. Die Rückseite ziert der weltbekannte Mensch von Leonardo Da Vinci, oder in diesem Fall eine weltbekannte Ente, umrahmt von einem goldenen Schein. Die Vorderseiten prägen 30 Kunstklassiker in neuem Gewand, respektive Gefieder. Von der Sphinx, über Königin Duckfretete, der Mona Lisa bis zu Albert Duckstein ist quer durch die Epochen alles vertreten, was Rang und Schnabel hat.

Die Kärtchen selbst sind aus stabiler Pappe, der Aufdruck wertig und optisch ein echter Hit.

Fazit: Duckomenta Memo ist mitnichten nur ein Kinderspiel, sondern ein Kleinod, das auch erwachsene Kunstliebhaber-Herzen höher schlagen lässt. Da der Autor dieser Zeilen ein solcher ist, scheut er sich an dieser Stelle nicht zum Kauf zu raten, denn so kulturell wertvoll war Entenhausen noch nie.




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