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Clockwerx - 1. Genesis
Von André Wiesler

Rezension erschienen: 03.04.2011, Serie: Comics, Autor(en): Hostache, Henderson, Salvaggio, Verlag: Splitter Verlag GmbH & Co. KG, Seiten: 56, Erschienen: 2011, Preis: 13,80 EUR


London im Jahr 1897. Ein ehemaliger Polizist versucht eine Reihe von Unfällen an den Docks aufzuklären und schlittert dabei in einen Konflikt zwischen zwei im Verborgenen agierenden Gruppierungen mit unbekannten Zielen. Sicher ist nur: Beide Seiten verfügen über bislang geheime, dampfgetriebene Riesenroboter, die sogenannten Clocks und haben es auf das gleiche Ziel abgesehen.

Zeichnerisch ist Clockwerx von gewohnt hoher Qualität. Detailreiche und ausdruckstarke Hintergründe im realistischen Stil unterstützen dynamische Actionbilder ebenso wie ruhigere Abschnitte. Die Clocks erinnern an den Stil Jules Vernes, wirken aber stellenweise etwas zu anachronistisch.

Die Geschichte ist, wie bei einer nur auf zwei Bände angelegten Reihe zu erwarten, rasant erzählt. Große Überraschungen gibt es für den passionierten Graphic-Novel-Leser jedoch nicht, im Wesentlichen ist es ein bekannter, aber gelungener Mix typischer Verschwörungselemente.
Das Personal ist sympathisch und gut gezeichnet (in jederlei Hinsicht), aber auch hier warten keine wirklichen Überraschungen: die idealistische Kämpferin gegen die Macht, der fälschlicherweise angeklagte Ex-Cop, der brutale Schläger …

Fazit: Ein zeichnerisch sehr guter, inhaltlich solider Splittercomic, der viel Spaß macht, wenn man bei der Geschichte nicht zuviel Komplexität oder Raffinesse erwartet.




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