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Dorian Hunter 12: Das Mädchen in der Pestgrube
Von Nils Rehm

Rezension erschienen: 10.01.2011, Serie: Dorian Hunter, Autor(en): , Verlag: Universal Family Entertainment GmbH, Seiten: , Erschienen: 2010, Preis: 9,95 EUR


Dorian Hunter, der Dämonenkiller, ist ein echter Klassiker des Horrorgenres. In den siebziger Jahren erschien die gleichnamige Heftromanreihe, die dann ab 1984 in fünf Hörspielen wieder auflebte. Danach kam lange gar nichts. Inzwischen hat sich ein neues Team der alten Geschichten angenommen und weckt damit Erinnerungen an die glorreichen Hörspielzeiten in den achtziger Jahren um die Horrorserien Makabros, Larry Brent und natürlich John Sinclair.

Was dem Teil elf an Spannung und in der Güte der Geschichte fehlte, hat der Teil zwölf Das Mädchen in der Pestgrube im Überfluss. Hunter beziehungsweise sein Gesprächspartner Michael Zamis erzählen zwei aberwitzige Geschichten - zunächst jeweils als Rückblenden.
Hunter hat sich auf die Spur der beiden toten Hexen (Schwester Hercy und Schwester Mercy) gemacht, um doch noch das Artefakt zum Kampf gegen Asmodi zu finden. Es handelt sich um Nägel und Haare des Teufels, die dieser den Hexen gab, damit sie ihn von einer magischen Form der Pest heilen. Der Plan misslang aber und die Hexen empfahlen Asmodi daraufhin ein extrem riskantes Manöver.
Zamis' Rolle in dem Gespräch ist die des todgeweihten Dienstboten, der Hunter mithilfe eines untoten Monsters aus Leichenteilen aus den Pestgruben der Katakomben unter dem Stephansdom töten soll. Vorher gewährt er ihm aber noch tiefe Einblicke in Geschehnisse aus der Vergangenheit.
Die Lösung am Ende ist brutal und zugleich sehr überraschend. Während der Zamisclan (außer Coco) von der magischen Pest dahingerafft wird, sichert sich Hunter das Artefakt der Hexen und tötet Asmodi damit. Wieso dies nicht der letzte Teil der Reihe ist? Nun, das müsst ihr schon selbst nachhören. (Kleiner Tipp: Ein 0815-Wiederauferstehungsmanöver gibt es nicht.)

Wie immer brilliert das Hörspiel technisch. Das professionelle Sprecherensemble mit zahlreichen bekannten Synchronstimmen (z.B. Alec Baldwin) passt da genau ins Bild. Erwähnenswert sind noch die kleine Nebenrolle des Mr. Davenport, gesprochen von Oliver Kalkofe, und der Sprecher des Michael Zamis. Niemand geringerer als Douglas Welbat (alias Macabros/Björn Hellmark) gibt sich der Ehre.

Fazit: Die Folge zwölf der Hörspielreihe Dämonenkiller entschädigt mehr als deutlich für den eher schwachen Teil elf und ist in jeder Hinsicht empfehlenswert.




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