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Risszeichnungs-Journal 116
Von Nils Rehm

Rezension erschienen: 06.02.2004, Serie: Rollenspiel, Autor(en): Georg Joergens (Redaktion), Risszeichner Club Deutschland (Hrsg.), Verlag: RZCD c/o Georg Joergens, Seiten: 38, Erschienen: 2002, Preis: 5,88 Euro


"Da stelle mer uns mal janz dumm - und tun so, als wennes en Rollenspielheft wär!" Der Preis scheint auf den ersten Blick etwas hoch, aber dafür erhält man auch ein Vierfarbhochglanzcover und Offsetdruckqualität im Inneren. Bei nur 500 Exemplaren Auflage und einer Seite Anzeige ist das günstig. Das Layout ist makellos und verbreitet den für Science Fiction passenden Charme.
Inhaltlich gibt es eine deutliche Zweiteilung in redaktionellen und Risszeichnungsteil. Viel Wert wird auf Leserbriefe gelegt, die immerhin fast sechs Seiten belegen. Im Anschluss erfolgt die Umblende ins Lager anderer Schreiberlinge. Rezensionen zu einzelnen Zeichnungen aus Ausgabe 115 von RZJ sind mit rund vier Seiten dabei. Es folgt ein sechsseitiger Artikel über das Risszeichnungsjahr 2001, eine Art Szenebericht mit vielen Informationen und Quellenangaben. Ja, es gibt anscheinend wirklich eine Szene für Risszeichnungen. Der Rest des Heftes ist insgesamt zehn jeweils doppelseitigen Risszeichnungen von Raumschiffen und Stationen unterschiedlichster Größe gewidmet, die alle kurz beschrieben werden. Bis auf eine (Atlan Fanzine) gehören alle zum Perry Rhodan-Universum, lassen sich aber problemlos sofort für diverse Rollenspielsysteme benutzen. Die Zeichnungen sind durchweg hervorragend. Insgesamt sind aber die 20 Seiten für den Rollenspielliebhaber etwas wenig fürs Geld.
Nehmen wir also der Fairness halber das Heft als das, was es ist, eine Szenezeitschrift für Risszeichnungsfans und Perry Rhodan-Anhänger. Dann machen auch die vielen Leserbriefe und Rezensionen durchaus Sinn, weil sie den Austausch in der Szene fördern und das Heft voranbringen. Wer die Romane der bekannten SF-Reihe kennt, wird außerdem sicher hoch erfreut sein, endlich seine Phantasiebilder auf Papier umgesetzt überprüfen zu können. Insgesamt zeigt die Crew um Georg Joergens viel Enthusiamus, der sich in der Qualität des Heftes widerspiegelt. Und für die Risszeichnungsszene gibt es aus meiner Sicht keine Kritikpunkte.




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