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Stephen King - Der dunkle Turm 02 - Der lange Heimweg
Von Martin Wagner

Rezension erschienen: 12.09.2009, Serie: Comics, Autor(en): Stephen King, Verlag: Splitter Verlag GmbH & Co. KG, Seiten: , Erschienen: 2009, Preis: 39,80 EUR


Wie bei Der Dunkle Turm – 1 – Der Revolvermann haben auch bei dem Folgesammelband Der lange Heimweg Stephen King, Robin Furth, Kings Rechercheurin, Peter David, Comic-Autor bei Marvel, Jae Lee, Zeichner, und Richard Isanove, Kolorist, zusammengearbeitet und die Geschichte um Roland den jungen Revolvermann grafisch und wörtlich fortgesetzt.

Die Sammlerausgabe beinhaltet die fünf Folgehefte der Reihe die unter dem Titel Der lange Heimweg 2008 bereits in der 1. Auflage erschienen waren. Dazu gibt es passend zum Inhalt zusätzlich schriftliches Material zu den Orten der Handlung, den Charakteren und natürlich ein paar Informationen zum Leben, zu den Lebewesen und berühmten Orten in Mittwelt. Damit das Buch aber nicht dann schon endet, haben sich die Hersteller und die Künstler überlegt, uns noch einige Skizzen und Coverbilder zu zeigen, bevor wieder ein schönes Sammelbild das Buch abschließt.

Die unangefochtenen Protagonisten der Comics des Sammelbandes sind Roland, die anderen Mitglieder seines Ka-Tets und der zurückgebliebene Sheemie, der im ersten Sammelband eine eher unscheinbare Nebenrolle hatte.
Das Ka-Tet ist auf der Flucht vor den Schergen des Scharlachroten Königs und leidet dabei unter Rolands Trauer, welche die drei Freunde schließlich in große Gefahr bringt. Während Alan und Cuthbert die Gefahr in Mittwelt bekämpfen und die Flucht vorantreiben müssen, steckt Roland in einer ganz anderen Welt fest und muss gegen das Böse selbst kämpfen. Dieser Kampf wird schließlich durch Sheemie entschieden und zu guter letzt können Väter, die ihre Söhne schon tot glaubte, jene wieder in die Arme nehmen.
Auch im zweiten Sammelband sind die Bilder düster, blutig und repräsentieren die Welt Rolands aufs Beste. Dabei sind sie abermals in verschiedenen Größen dargestellt und gerade in DinA3 wirken sie erst richtig düster - einfach atemberaubend, wie die Mittwelt umgesetzt wurde. Auch die Sprechblasen und die Kommentare des Erzählers tragen zur Stimmung bei, vielleicht sogar noch etwas besser als im ersten Sammelband.

Die Informationen, die im Fließtext mit ein paar wirklich guten Bildern hinter den Comics platziert wurden, beziehen sich vorrangig auf Dinge, die im Comic mehr oder weniger explizit selbst auftauchen – "Sheemie kann das bestätigen" -, erzählen aber auch die Geschichte um Arthur Eld weiter. Obwohl seine Frau und das monströse Kind getötet wurden, sind die Geister der beiden keinesfalls zur Ruhe gekommen und genau diese Geister treiben den König und das Land dem Abgrund bedenklich nahe. Die Geschichte der Wächter und der Folklore ist dann natürlich wieder etwas für die eingefleischten Fans des "Turms" an sich. Die Informationen zu den Mutanten ist dann nichts für Personen mit empfindlichen Mägen. Ein paar zusätzliche Informationen zu den Firmen der Großen Alten und Le Casse Roi Russe, runden die Informationen dann ab.

Nachdem die beiden Künstler ein kurzes Statement abgegeben haben, zeigen sie ihre Skizzen, Variantencover und Making-Of Zeichnungen. Gerade die schwarz-weißen Zeichnungen haben es aber in sich.

Das abschließende Sammelbild zeigt unseren Helden schließlich in Gedanken an eine besondere Person.

Fazit: Wie schon beim ersten Band bin ich auch bei Der Dunkle Turm – 2 – Der lange Heimweg hellauf begeistert. Die Bilder sprechen für sich und zeigen die Mittwelt, wie ich sie mir immer vorgestellt habe. Auch die zusätzlichen Informationen runden nicht nur die Comics ab, sondern erzählen auch wieder spannende Geschichten über Arthur Eld. Ein Muss für Dunkle Turm Fans!




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