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Don Harris - Psycho-Cop 06 - Das Glastonbury-Rätsel
Von Nils Rehm

Rezension erschienen: 06.09.2009, Serie: Auditorium, Autor(en): , Verlag: Universal Family Entertainment GmbH, Seiten: , Erschienen: 2009, Preis: 8,95 €


Das Glastonbury-Rätsel lässt dem Titel nach eine spannende, detektivisch geprägte Geschichte erwarten, in deren Zentrum der mit übernatürlichen Kräften gesegnete Don Harris (Psycho-Cop) einen Fall löst.
Leider bleibt das Hörspiel aber nach spannenden Eingangsszenen, in denen zwei Menschen das Leben lassen müssen, weil sie zu viel wissen, stecken. Konkret geht es um alte Aufzeichnungen, die im Ruf stehen belegen zu können, dass Jesus gar nicht am Kreuz gestorben ist.
Die Hauptlinie der Geschichte wird aber leider zur simplen Reihung vorhersehbarer Ereignisse, die in einem dürftigen Ende münden.
Dafür gibt es mehr Informationen zu Don Harris, der in jeder Folge neue Erkenntnisse über seine Fähigkeiten sammelt. Außerdem tritt mit "Das Schwert Zions" eine neue, feindliche Gruppe auf den Plan.
Technisch und in der Besetzung gibt es auch dieses Mal keine Kritik.
Die Reihe Don Harris-Psycho Cop verschenkt insgesamt viel Potential, weil sie die Entwicklung des Hauptprotagonisten ins Zentrum stellt, welche die Hörspiele einfach nicht trägt. Eine eigene Geschichte kommt nur in Ansätzen zum Tragen, baut oft Spannung auf und bricht dann einfach weg.
Dies ist in den 80er Jahren, z.B. mit der ähnlichen Serie "Macabros" von Dan Shocker, besser gelungen. Beide Serien sind natürlich trivial, aber Macabros (alias Björn Hellmark) Entwicklung ist immer funktional mit einer zugkräftigen Geschichte verbunden, die zur überzeugenden Lösung gebracht wird.

Fazit: Auch diesen Teil kann man eigentlich zur gut finden, wenn man durch die Romanreihe die vermutlich breitere Faktengrundlage schon kennt und damit die Lücken und Brüche in der Dramaturgie selber füllen kann. Aber das ist sicher nicht spannend und somit nur etwas für Fans von Jason Dark.




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