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Hellboy - Saat der Zerstörung Teil 2
Von Christoph Schubert

Rezension erschienen: 12.08.2009, Serie: Auditorium, Autor(en): Mike Mignola, Verlag: LAUSCH - Phantastische Hörspiele, Seiten: , Erschienen: 2009, Preis: 8,95 €


Gnadenlos springen wir in den zweiten Teil der Saat der Zerstörung und dürfen mit anhören, wie Hellboy mal wieder richtig schön durch die Gegend fliegt – und das ganz ohne Flügel. Unser Held in Rot hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Tod seines Vaters zu rächen, die Monster-Kröten, welche das alte Anwesen "Cavendish Hall" belagern, zu französischer Cuisine zu verarbeiten und dabei so viele verbale Beleidigungen und gleichgültig-sarkastischer Kommentare wie möglich loszuwerden.
Währenddessen verschwindet Abe Sapiens, der Fischmensch, auf der Such nach Liz Sherman, der feurigen Kleinen, in den Katakomben des Hauses. Das kommt dem russischen Magier Rasputin wie gelegen, um seinen Plan, Hellboy für sich zu vereinnahmen, in die Tat umzusetzen. Dabei verdichtet sich die Geschichte um Hellboys Herkunft und dem Projekt Rangnarök, welches die Nazis einst im zweiten Weltkrieg initiierten und daas ein kleiner Kreis von Eingeweihten nun zu Ende bringen will.

Die zweite CD geht nach einer kurzen Zusammenfassung der vorherigen Ereignisse nahtlos über und katapultiert den Leser mit satten Soundeffekten und Hellboys kerniger Stimme wieder voll ins Geschehen. Wie schon im ersten Teil wurde mit viel Liebe zum Detail die Comicvorlage wunderbar ins Hörspiel umgesetzt. Die Szenen sind stimmig, das Tempo nicht zu hoch und dennoch reichlich Action vorhanden.
Jetzt gilt es mit Der Teufel erwacht die Ernte einzufahren und die Vorlage der ersten beiden Comics nur noch sauber nachhause zu fahren. Denn eins ist klar, LAUSCH sorgt für Qualität auf hohem Niveau, welches es zu halten gilt. Dann werden trotz kleiner Fehler im Detail dennoch alle Fans des roten Teufels vollends zufrieden gestellt.
Man darf zudem gespannt sein, wie die kommenden, beiden CDs auf den Hörer wirken werden, denn Hellboys Selbstgespräche, welche es im ersten Comics noch gab und sich für ein Hörspiel wunderbar als Vorlage umsetzen ließen, im zweiten Comic wegfallen.

Fazit: Teil zwei knüpft sowohl von der Atmosphäre, als auch von der Geschichte nahtlos in Qualität und Tempo an Teil eins an. Die Umsetzung in Hörspielform ist stimmig und auf hohem Niveau. Weiter so! Ich wittere eine lange Freundschaft Hellboys mit der Audio-Silberscheibe.




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