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Arkham Horror: Der König in Gelb
Von Christoph Schubert

Rezension erschienen: 08.07.2009, Serie: Gesellschaftsspiele, Autor(en): , Verlag: Heidelberger Spieleverlag, Seiten: , Erschienen: 2008, Preis: 19,90 €


Der König in Gelb ist die zweite deutsche, reine Kartenerweiterung für das Brettspiel Arkham Horror und die vierte insgesamt. Ein Theaterstück wird in der Stadt aufgeführt und sorgt für ordentlich Wirbel und Wahnsinn. Können die Spieler verhindern, dass der dritte Akt gespielt wird?

Die Erweiterung kommt in der gewohnten kleinen, aber feinen Box daher, welche ordentlich mit Material versehen ist: 76 neue Ermittlerkarten, 90 neue "Großer Alter" Karten, drei neue Monstermarker, ein Vorbotenbogen und natürlich zehn "Gelbes Zeichen" Marker.

Wie schon in Der Fluch des Schwarzen Pharaos kann man das Spiel integrieren und die Karten zu den bereits vorhandenen mischen (dauerhafte Aufführung) oder das Spiel auf das Stück konzentrieren und die Karten oben auf die vorhandenen legen (Gastspiel). So treten die Ereignisse um den König als erstes auf.
Um das Spiel aber noch ein wenig interessanter und herausfordernder zu machen, gibt es die Vorbotenvariante. Dieses Wesen ist auf einem separaten Bogen dargestellt, welcher jenem der Großen Alten ähnelt. Wenn das Terrorlevel erhöht werden muss, kann man nun stattdessen ein Gelbes Zeichen auf den Vorboten oder auf die Verderbenleiste legen. Bei ersterem steigt das Terrorlevel und ein Gezeichneter kommt ins Spiel. Diese Karten sind Bürger, welche durch das Theaterstück wahnsinnig geworden sind und nun wie Verbündete wirken, nur dass sie den Spielern das Leben erschweren. Wird ein Gelbes Zeichen auf die Verderbenleiste des Großen Alten gelegt, fungiert es wie ein regulärer Verderbenmarker. Man kommt also so oder so, seinem Ende ein Stückchen näher.
Die Spieler geraten zu dem regulären Spiel aber auch noch durch das Stück unter Druck. Denn durch gewisse Ereignisse in Arkham wird ein weiterer Akt des König in Gelb vollendet. Ist der dritte Akt gespielt, endet das Spiel und die Charaktere haben verloren. Somit gilt es das Schauspiel zu verzögern, wo es nur geht, was aber wiederum Zeit und Ressourcen raubt die Tore zu schließen und zu versiegeln.

Fazit:: Der König in Gelb ist zweifelsohne die Mythosgestalt schlechthin, und ihr Einfluss auf die Stadt wurde mit dieser Erweiterung wirklich gut umgesetzt. An Herausforderung sollte es wirklich nicht mangeln, und wem das nicht reich, darf die Erweiterung gerne mit allen vorherigen kombinieren.




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