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Jack Slaughter 04 - Tochter des Lichts - Virus in Jacksonville
Von Ralf Sandfuchs

Rezension erschienen: 13.03.2009, Serie: Auditorium, Autor(en): , Verlag: LPL records e.K., Seiten: , Erschienen: 2009, Preis: 8,95 Euro


Wir wissen alle, dass das Finanzamt die wahre Wurzel allen Bösen ist, und wer noch einen weiteren Beweis benötigt, der muss sich einfach nur das vierte Abenteuer von Jack Slaughter anhören!

Alles beginnt dort nämlich mit einem Brief von eben dieser Institution, in dem Jack eine Steuerprüfung angedroht bekommt. Um dem äußerst passend benannten Mr.Strangler vom Fiskus einstweilen auszuweichen, will sich Jack krank stellen und seine Bekannte Kim Novak, Bikini-Model und Parapsychologin, besorgt ihm zu diesem Zweck von einem befreundeten Wissenschaftler einen kurzzeitig wirkenden Grippevirus. Leider mutiert dieser aber zu einem potentiell tödlichen Virus, der binnen kürzester Zeit fast ganz Jacksonville aufs Krankenlager zwingt.
Nun ist das alles schon schlimm genug, aber auch unser Kaffee-abhängiger Lieblings-Dämon Professor DOOM mischt sich mal wieder ein, wenn seine neu gefundene Zaubermacht sich auch etwas anders verhält, als er es sich gedacht hat. Und so taumelt nun auch noch eine mörderische Zombie-Horde durch die Stadt, die nur ein Ziel hat: den Tod von Jack Slaughter!

Virus in Jacksonville ist das bisherige Highlight der Serie um die erste männliche "Tochter des Lichts", Jack Slaughter. Die ganze Folge strotzt nur so von herrlich unlogischer Gruselserien-Logik, und wie in den bisherigen Folgen auch geht man schwungvoll-ironisch mit den typischen Genre-Klischees um. So vergeht wohl keine Folge, in der Jacks Kampfgefährtin Dr. Kim Novak als "Bikini-Model und Parapsychologin" vorgestellt wird und sich dann wortgewandt eines wild gewordenen Verehrers erwehren muss. Die Helden Jack und Tony behandeln sie jedoch trotzdem nur wie einen Kumpel, egal, wie aufreizend der Erzähler sie auch schildert. Die Geschichte entwickelt sich actionreich und durchaus spannend, mit so manchem irrwitzigen Einfall.

Von der Produktion her ist die CD (man möchte fast sagen, wie üblich) über alle Zweifel erhaben, mit gelungener Geräusch- und Musik-Untermalung. Inhaltlich stellt diese Folge auf jeden Fall eine Besonderheit dar, denn über weite Strecken wirkt sie wie eine eigenständige Geschichte, die zwar die Grundlagen benutzt, die in den Vorgängern geschaffen wurden, aber ansonsten in sich abgeschlossen ist. Kurz vor dem Ende jedoch wird sie dann doch wieder ein Teil des größeren Ganzen, sogar mit einem Cliffhanger, der noch einige Fragen aufwirft.
Ich zumindest freue mich jetzt schon auf Teil 5 von Jack Slaughter. Also, liebe Leute bei LPL Records, lasst mich nicht zu lange warten, okay?




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