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Jack Slaughter 03 - Tochter des Lichts - Das Tor zur Hölle
Von Ralf Sandfuchs

Rezension erschienen: 13.03.2009, Serie: Auditorium, Autor(en): , Verlag: LPL records e.K., Seiten: , Erschienen: 2009, Preis: 8,95 Euro


Jack Slaughter ist zurück!
Die wohl einzige männliche "Tochter des Lichts" der Geschichte begibt sich wieder auf den Kriegspfad gegen die Kreaturen der Finsternis. Und natürlich geht es dabei auch gegen seinen Erzfeind Professor Doom, den ehemaligen Leiter des parapsychologischen Instituts der Universität von Jacksonville, der seine Seele an den Teufel verkauft hat und dadurch zum koffeinsüchtigen Dämonen wurde.
Begleitet von seinem besten Freund Tony Bishop und Dr.Kim Novak, Bikini-Model und Parapsychologin, begibt sich unser Held diesmal auf die Suche nach dem Tor zur Hölle, das er in einer Vision gesehen hat. Angeblich soll dahinter das Verderben auf ihn lauern, aber Jack wäre nicht Jack, wenn er auf eine solche Warnung hören würde.
Doch leider hat auch Basil Creeper, der Möchtegern-Assistent Professor Dooms, in einem uralten Buch Informationen über das Tor zur Hölle gefunden, hinter dem "Hass" zu finden sein soll, angeblich eine Quelle ungeahnter Macht.
Also machen sich beide Parteien auf die Suche nach dem geheimnisvollen Tor, und ohne zu viel zu verraten: Natürlich werden sie dort aufeinander treffen.
Möge der Kampf beginnen!
Die Reihe Jack Slaughter hat mit den ersten beiden Teilen hohe Erwartungen geweckt, zumindest bei denjenigen, die mal etwas andere Formen der klassischen Grusel-Helden ertragen. Immer haarscharf an der Grenze zum Blödsinn entlang sucht sich auch diese Folge wieder ihren eigenen Weg, der die alten Klischees des Genres nicht nur anerkennt, sondern genüsslich vorführt. Vor allem aber wird in diesem dritten Teil endgültig klar, dass sich die Serie (wie auch andere vom Label Folgenreich, zum Beispiel Gabriel Burns oder Offenbarung 23) als Gesamtkonzept versteht. Sie besteht nicht aus Einzelfolgen, sondern erzählt eher eine fortlaufende Geschichte. Von daher sollte man eher bei Folge eins einsteigen und sich bis in die späteren Folgen durchhören.
Die hervorragende Produktion macht es dem Zuhörer leicht, sich in der Welt Jack Slaughters zu verlieren, wie man es aber auch von einem Werk aus den Studios von LPL Records nicht anders erwartet.
Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass Jack Slaughter nicht auf die Dauer mit immer weiter ausschweifenden Storylines in die Problemzone abdriftet, in der die oben genannten Serien bereits auf den rettenden Rückweg warten.
Jack, bitte bleib einfach auf deinem Weg, und wir werden dich weiter begleiten!




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