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Blood Bowl: Blut und Spiele
Von Philipp Schmidt

Rezension erschienen: 10.02.2009, Serie: Belletristik, Autor(en): Matt Forbeck, Lads Halloven, Verlag: Panini Verlags GmbH, Seiten: 128, Erschienen: 2009, Preis: 16,95 €


Mit Blood Bowl: Blut und Spiele hat Panini Comics einen weiteren Band aus dem Warhammer Universum ins Deutsch übersetzt und auf den Markt gebracht. Matt Forbeck ist der Autor und Lads Helloven ist der Zeichner dieses Sportspektakels der etwas anderen Art.

Dunk Hoffman ist Miteigner und gleichzeitig der Starspieler der Bad Bay Hackers. Die Hackers wollen ihr Team nun zum zweiten Mal in Folge die Blood Bowl-Trophäe gewinnen. Um dies zu bewerkstelligen müssen die Hackers in ihrem letzten Spiel der Vorrunde gegen die Orkland Raiders antreten. Wie sollte es auch anders sein, die Hackers haben bis jetzt in diesem Tunier natürlich eine Menge Verluste auf ihrer Seite hinnehmen müssen. Dieses Spiel, und das sei jetzt mal vorweggenommen ohne die Spannung zu nehmen, gewinnen die Hackers natürlich. Dies schaffen sie aber nur dank des neuen Spielers mit dem wohlklingenden Namen "Mörder". Ein weiterer Plot neben den Spielen ist das Verhalten der Spieler in der Umkleide und untereinander. So gibt es die Liebesgeschichte zischen Dunk und der Fängerin mit dem netten Nachnamen "Schönheit", die vorhaben zu heiraten und noch eine kleine Hürde nehmen müssen.
Für den Blood Bowl-Fan ist natürlich alles was neben dem Spielfeld geschieht nebensächlich, aber trotzdem muss man nicht bangen auf seine Kosten zu kommen. Während der Spiele kommen viele der beliebten, versteckten Waffen zum Einsatz und natürlich gibt es auch zwei Sportkommentatoren die das Ganze gut mit nutzlosem Hintergrundwissen würzen.

Die Zeichnungen sehen schlicht aus und sind dennoch sehr detailgenau. So kann man bei großen Zeichnungen eines Gesichtes die Denkfalten und Augenringe gut erkennen. Die Outlines variieren je nach Bildausschnitt von fein bis fast mittelstark, was den Effekt einer Fernsehübertragung bei den Spielen gut wiedergibt. Die verwendeten Farben sind alle herausstechend, wirken aber durch den matten Glanz wie mit einem leichten Sepiaton überzogen. Durch diese Kombination entsteht mehr Realismus und Plastizität. Die Hintergründe variieren in ihrer Detailgenauigkeit je nach Entfernung zum Betrachter.

Fazit: Der Zeichenstil passt gut zur Geschichte und spiegelt die Stimmung, die in der Geschichte erzählt wird gut wieder. Die Geschichte selber ist etwas vorhersehbar. Dies wird aber durch die witzigen Kommentare der beiden Sportreporter während der Spiele gut aufgefangen. Jeder Blood Bowl-Spieler, der beim Lesen der Blood Bowl-Regeln die Kästchen "Wusstest du schon…" am Besten fand, wird bei diesem Comic ganz auf seine Kosten kommen.




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