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Aurora
Von Andre Skora

Rezension erschienen: 21.01.2009, Serie: Belletristik, Autor(en): Alastair Reynolds, Verlag: Heyne Verlag, Seiten: 733, Erschienen: 2008, Preis: 16,00 Euro


Mit Aurora erscheint nun ein weiterer Roman aus der Feder von Alastair Reynolds. Dieser versetzt den Leser in die detailreiche Welt des Glitzerbandes. Diese Welt ist bereits aus seinen Werken Unendlichkeit und Die Arche bekannt. Ebenfalls trifft man auf einige Protagonisten aus den Vorgängerwerken.
Ein schlichtes Cover erhielt den Platz auf dem Paperback-Umschlag. Ein viel versprechender Klappentext begrüßt den Leser und macht diesen die fast 750 Seiten schmackhaft.

Kommen wir aber nun zum Inhalt.
Wir befinden uns auf einem Planeten namens Yellowstone, welcher den Mittelpunkt des Glitzerbandes darstellt. Dieser Planet wird von tausenden von Habitaten umgeben. Auf diesen Habitaten leben mehrere Millionen Menschen bzw. deren evolutionären Weiterentwicklungen. Dabei erhält man auch einen Einblick in diverse Lebensansichten. Die Sicherheit, Ordnung und Funktion des ganzen wird durch die Organisation Panoplia die auf Yellowstone ihr Hauptquartier hat, gewährleistet.

Tom Dreyfus, Polizei-Präfekt im Außendienst und ein Typ alter Schule, wird mit seinem Team, der Datenspezialistin Thalia und Sparver einem Hyperschwein zu einem der Habitate geschickt um eine Datensicherung bzgl. eines Ausschlussverfahrens durchzuführen. Dabei kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Habitatoberern und dem Präfektenteam.
Als das Team die aufgetretenen Probleme gelöst hat, und sich wieder im Hauptquartier befindet, hat sich die Schlinge bereits um Ihren Hals gelegt und fängt an sich immer enger zu ziehen. Denn was das Team bei Ihrem Außendiensteinsatz nicht ahnen konnte war, dass das Ausschlussverfahren erst der Anfang einer sehr gut vorbereiteten Verschwörung sein sollte und das sich das Netz dieser bereits bis in die obersten Reihen der Entscheidungsgremien gewoben hat. Diese Verschwörung wird durch eine KI angeführt, die eine neue Ära im Orbit des Glitzerbandes einleiten will. Dabei umfasst ihr Netz auch alte, unbeliebte Bekannte von Dreyfus, dem sogenannten Uhrmacher, einer unbekannten Lebensform, die die Menschheit schon vor Jahren vor große Schwierigkeiten gestellt hat.
Als das Präfektenteam den neuen Gegenspieler ausmacht versuchen sie Feuer mit Feuer zu bekämpfen und eine Zweckgemeinschaft mit dem Uhrmacher einzugehen. Dieser erweist sich allerdings wieder einmal als harter Knochen und bringt Tom Dreyfus bis an den Rand der Verzweiflung.

Fazit: Alastair Reynolds liefert mit Aurora einen hervorragenden SciFi Roman ab. Die Charaktere, die Habitat-Welten und auch der Storyablauf sind hervorragend und stimmig.
Wer die Vorgängerwerke des Autors gelesen hat, oder an sehr guter SciFi interessiert ist, fährt mit Aurora hervorragend und dürfte den Kauf nicht bereuen.

Besuchermeinungen
Schlecht (2 Sterne hallo andre,

was ich gerade schon zu deiner rezension von androidenträume schrieb gilt hier in ähnlichem maße. du könntest durchaus noch etwas ausführlicher sein. die wesentlichen elemente welche die geschichte ausmachen sollten ruhig benannt werden, ohne jedoch zu viel zu verraten. die enthüllung, dass es sich bei aurora um eine ki handelt würde ich hier nicht plazieren, dafür aber verdienen einige elemente vielleicht noch eine erwähnung, die hier nicht genannt werden. beispielsweise die komplexe gesellschaftsstruktur der habitate oder die rolle der synthetiker,

da ich annehme, dass du auch andere werke von reynolds kennst, würde ich auch eine weitere einordnung in den gesamtzusammenhang begrüßen. sicher muss man hier nicht auf jedes detail eingehen, aber eine grundsätzliche verknüpfung zu den besonderen eigenschaften von reynolds werk wäre sicher keine verschwendung von platz, zumal sich das auch schnell schreiben lässt.
der text als solches ist nicht schlecht (wie die zwei sterne benannt werden) sondern einfach nur noch etwas zu kurz gegriffen.

// ich hoffe im endergebnis wird der text hier nicht ausschließlich in kleinbuchstaben angezeigt.
von krassling
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