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Domino Knobelspass
Von Nils Rehm

Rezension erschienen: 01.07.2008, Serie: Gesellschaftsspiele, Autor(en): Reiner Knizia, Verlag: Kosmos Verlag, Seiten: , Erschienen: 2008, Preis: 19,95 Euro


Domino Knobelspass ist eine Variante des bekannten "Domino". Die Box enthält dementsprechend auch zunächst einmal die klassischen Dominosteine, 2x21 an der Zahl und wie gewohnt mit zwei Zahlen auf der Front versehen.

Der Unterschied liegt in der Spielausrichtung. Während man bei "Domino" seine Steine im Spiel gegen andere so schnell wie möglich loswerden soll, bietet sein Verwandter Domino Knobelspass 30 Aufgabenblätter auf denen die Spielsteine nach einer dort aufgedruckten Figur mit Zahlenfeldern und manchmal Leerfeldern ausgelegt werden müssen. Die Dominosteine dafür sucht man sich selbst aus, denn man spielt alleine oder in Zeitkonkurrenz zu einem anderen Spieler. Bei Aufgaben, die auch Leerfelder enthalten, muss zusätzlich die zentrale Dominoregel berücksichtigt werden: Die Zahlen auf zwei benachbarten Feldern müssen immer übereinstimmen.

Zur besseren Übersicht sind die Aufgaben in fünf Schwierigkeitsgrade eingeteilt, die mit steigender Komplexität auch für geübte Dominospieler zu echten Herausforderungen werden. Die Lösungen kann man online auf der Herstellerseite einsehen, wenn man nicht mehr weiter weiß. Insgesamt sieht man dem Spiel den hohen Aufwand an, den Reiner Knizia und sein Team betrieben haben. Die Aufgaben wurden allesamt nach der Entwicklung computergeprüft.

Fazit: Wer Spiele wie "Sudoku" oder "Rummy Cup" mag, der kann auch dem Domino Knobelspass verfallen. Einzig auf die Dynamik des Spiels mit anderen Spielern muss man weitgehend verzichten.




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