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Didi Dotter
Von Nils Rehm

Rezension erschienen: 01.02.2008, Serie: Gesellschaftsspiele, Autor(en): Ariel Laden, Verlag: Zoch Verlags GmbH, Seiten: , Erschienen: 2007, Preis: 32,99 Euro


Franzose, Brite, Deutscher? Ganz egal - "Didi Dotter" bietet für jeden die passende Spielanleitung. Daneben finden sich in der geräumigen Box einige sehr ungewöhnliche Teile: vier Eierkartonhälften, vier Holzeierbecher in verschiedenen Farben und zwölf Schaumstoffeier. Einzig konventionell sind die 44 runden Plättchen mit Vogelmotiven. Die Eier selbst sehen den Originalen sehr ähnlich und sind in der Mitte teilbar. Ansonsten haften sie durch einen eingebauten Magneten zusammen. An der Trennstelle zeigt jede Hälfte das Bild eines Vogels (dieselben wie auf den Plättchen).

Das Spiel selber ist einfach, schnell und macht mit drei oder vier Spielern richtig Spaß. Mit nur zwei verflacht es allerdings deutlich.

Was ist zu tun? Jeder Spieler bekommt einen Eierbecher und dazu elf farblich passende Vogelplättchen. Jedes zeigt ein anderes comichaftes Vogelbild. Die zwölf Eier werden geteilt und mit der Bildseite auf den Tisch gelegt. Nach dem Kommando "An die Eier, fertig, los!" schnappt sich jeder Spieler ein Eierunterteil und stellt es in seinen Eierbecher. Dann sucht er das passende Oberteil dazu. Hat er es gefunden, setzt er das Ei im Becher zusammen und legt es dann in seinen eigenen Eierkarton. Danach beginnt der Ablauf von vorne, bis kein Ei mehr da ist. Wie aktionsreich und chaotisch das wird, lässt sich erahnen, wenn man sich drei bis vier Spieler vorstellt, die unter Zeitdruck am selben Tisch Eier im Akkord untersuchen. Die Schaumstoffeier zeigen sich hier der Belastung absolut gewachsen und verhindern Verletzungen. (Man stelle sich vor, die Eier wären aus Holz. Die armen Finger!)
Im Anschluss werden alle Eier auf korrekte Zusammensetzung kontrolliert und dann bei jedem Spieler die Vogelplättchen umgedreht, deren Bilder er mit den Eiern gesammelt hat. Es folgen dann noch so viele "Eiertänze", bis der erste Spieler am Ende einer Runde alle elf Plättchen umgedreht hat und damit Sieger wird.

Fazit: Didi Dotter ist ein kindgerecht ausgestattetes schnelles und zugleich einfaches Spiel für Kinder ab drei Jahren - kurz, es ist rundum empfehlenswert. Entgegen der Verlagsmeinung sollte man es aber mit mindestens drei Spielern spielen.
Für Drei- bis Vierjährige ist "Didi Dotter" unter Aufsicht der Eltern übrigens auch ein Hit. Schon die Spielbestandteile erzeugen ein Glänzen in den Augen.




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